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Der Ex-Präsident des VfB Stuttgart stärkt seinem ehemaligen Spieler Mario Gomez den Rücken. Außerdem spricht Staudt über Khedira als Führungsspieler.

München/Stuttgart. Die Diskussion um Mario Gomez geht weiter. Nach der Kritik von Mehmet Scholl während der EM erregte Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß mit der Aussage „Wenn Gomez sehr gut wäre, wären wir jetzt Champions League-Sieger“ Aufmerksamkeit. Nun mischt sich Erwin Staudt in die Diskussion ein.

„Muss man nicht mit dem Hammer anschubsen“

Staudt, der ehemalige Präsident des VfB Stuttgart, sagte gegenüber Sky Sport News HD: „Ja, wahrscheinlich war das ein psychologischer Ansatz, um ihn zu mehr Leistung anzuspornen. Aber das braucht man bei Mario Gomez nicht. Das ist ein guter Junge und der weiß auch wirklich, was er drauf hat. Wir alle kennen sein Potenzial. Den muss man nicht unbedingt mit dem Hammer anschubsen.“

Staudt äußerte sich im Interview zudem über einen weiteren ehemaliger Stuttgarter: „Der Sami ist eine natürliche Führungspersönlichkeit. Solche Typen kommen immer wieder raus. Es ist ja das, was wir bewundern: diese Leidenschaft, die Verantwortungs-Übernahme. Sami und diese nachrückende Generation, die bringen das. Davon bin ich fest überzeugt.“

Stuttgarter Nachwuchsarbeit exzellent

Staudt war von 2003 bis 2011 Präsident des VfB und konnte in dieser Zeit auf eine hervorragende Jugendarbeit zurückgreifen. Gomez und Khedira sind nur zwei der Beispiele für die gute Nachwuchsarbeit der Stuttgarter. Über 100 Spieler aus dem VfB-Nachwuchs haben den Sprung geschafft und sind derzeit bei Profivereinen im In- und Ausland tätig.

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