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Mit 19 Jahren hatte Olic für Hertha BSC seinen ersten Auftritt in der Bundesliga. Nach vielen Erfahrungen auf internationaler Ebene, will er nun mit den Wölfen erfolgreich sein.

Wolfsburg. Nach seinen Anfängen bei Hertha BSC und einigen Jahren im Ausland zog es Ivica Olic 2007 zurück in die Bundesliga. Nach Zwischenstopps beim Hamburger SV und Bayern München ist er nun ein Wolfsburger. Ob das aber die letzte Stadion für den 33-Jährigen ist, weiß er noch nicht.

„Ich wollte mehr spielen“

Für die Bayern kam Olic in der letzten Saison verletzungsbedingt nur auf sechs Einsätze. Mit einem neuen Team erhofft sich der Kroate nun auch einen Neuanfang. „Ich habe die Entscheidung, nach Wolfsburg zu gehen, nicht in einer Woche getroffen, sondern es war sehr gut überlegt. Wolfsburg wollte mich schon im Winter holen, aber Bayern hat mich nicht gelassen. Der Kontakt ist geblieben, und ich habe oft mit Herrn Magath telefoniert. Ich war in der Vergangenheit schon im Ausland, aber ich habe mich an den deutschen Fußball gewöhnt. Wolfsburg ist sehr ambitioniert, seriös und hat gute Pläne. Das hat mir gefallen. Das ist das, was ich will. Ich hätte auch noch ein Jahr bei den Bayern bleiben können, aber ich wollte unbedingt mehr spielen. Nach einem Monat hier kann ich sagen, dass dies die richtige Entscheidung war“, so Olic gegenüber fifa.com.

„Fußball ist mein Leben“

Dass Neu-Coach Felix Magath im Training gerne mal die härtere Variante wählt, stört ihn mittlerweile nicht mehr: „Es war zwar eine harte Zeit, aber ich bin froh, dass ich das geschafft habe. Ich sehe, dass ich nun richtig fit bin. Felix Magath macht es ja nicht, um uns zu quälen, sondern er will uns verbessern und uns konditionell auf ein hohes Niveau bringen. Ich habe mich inzwischen gut daran gewöhnt.“

Ob seine Zeit nach Vertragsende in Wolfsburg weitergeht oder er bereits dann schon sein Karriereende feiert wusste Olic noch nicht: „Es ist schwer, zu planen, wenn man älter wird. Wenn ich mich fit fühle, dann kann ich weiterspielen. Wenn ich aber merke, dass ich meine Ziele nicht mehr erreichen kann, dann höre ich auf. Bis dahin will ich noch zwei erfolgreiche Jahre in Wolfsburg haben, und danach sehen wir weiter. Ich werde aber definitiv dem Fußball erhalten bleiben. Fußball ist einfach mein Leben.“

„Ich hab noch viel Kraft und Willen“

Auch hinter seiner Laufbahn in der kroatischen Nationalmannschaft steht noch immer ein Fragezeichen. „Ich habe das offen gelassen. Ich habe mit dem neuen Nationaltrainer bereits gesprochen. Er hat gesagt, wenn ich auf dem Niveau spielen kann, dass auch ich von mir erwarte, und der Nationalmannschaft weiterhelfen kann, dann ist die Tür weiter offen. Für die Nationalmannschaft zu spielen, ist einer der größten Wünsche eines jeden Kindes. Ich durfte das fast zehn Jahre lang machen. Dafür bin ich dankbar“, erzählt Olic weiter.

Ziele hat der Stürmer aber noch genug. „Mit Wolfsburg möchte ich noch mindestens eine Saison im Europapokal bestreiten. In diesem Jahr werde ich erstmals nach zehn Jahren nicht international dabei sein. Ich habe viel erreicht, aber ich habe noch viel Kraft und Willen für die Zukunft.“

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