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Der Neuzugang der Hanseaten macht einen gelassenen Eindruck, freut sich auf die Bundesliga und fühlt sich auch ohne große Vorbereitung fit für den Saisonstart.

Hamburg.  Noch macht Paul Scharner individuelles Training und absolviert dabei ein eigenes Fitnessprogramm, doch schon bald will er beim Hamburger SV richtig angreifen und dem Klub mit seiner Erfahrung helfen.

Scharner will die Fans begeistern

„Ich habe die drei großen Buchstaben gelesen, da musste ich mich bei keinem informieren. Der HSV ist, meiner Meinung nach, einer der Top-Klubs in der Bundesliga. Wenn man nur das Stadion sieht. Da passen einige Fans rein, die man begeistern kann“, sagte Scharner, der den 15. Tabellenplatz aus der letzten Saison eher als kleinen Betriebsunfall sieht.

„Premier League kann mit Bundesliga nicht mithalten“

Von der höchsten deutschen Spielklasse ist der Österreicher begeistert: „Als Fußballspieler muss man die Bundesliga erlebt haben. Von der Infrastruktur und den Zuschauer-Zahlen ist das die beste Liga der Welt. Da kommt auch die Premier League nicht mit.“

Dafür bringt der Verteidiger nach eigenen Angaben Erfahrung, Einsatz und Professionalität mit. „Ich bin positiv und höchst motiviert. Und durch und durch ein Fußball-Profi, der weiß, dass die Medien und die Fan-Arbeit dazugehören. Ich war in Bergen und bei Wigan Fan-Spieler des Jahres. Ich werde auf dem Platz alles versuchen, um unsere Anhänger hinter uns zu bringen.“

„Ich kann gleich mitmachen“

Scharner fügte gegenüber bild.de an: „Ich komme in eine sehr junge Mannschaft, die Erfahrung braucht. Das ist eine sehr reizvolle Aufgabe.“ Der Innenverteidiger sprach über drei Stunden mit Trainer Thorsten Fink bevor er seine Unterschrift unter den Zwei-Jahres-Vertrag setzte.

In der Vorbereitungszeit hat sich der 32-Jährige bisher selbst fit gehalten und fühlt sich jünger denn je: „Ich brauche keine Eingewöhnungsphase. Ich bin alt genug, kann mit meiner Erfahrung gleich mitmachen. Ich bin bereit für das Pokal-Spiel in Karlsruhe und den Bundesliga-Start.“

Ärger mit Löw

Bereit war Scharner nicht immer, so gab es damals bei Austria Wien eine Meinungsverschiedenheit mit dem damaligen Coach und heutigem BundestrainerJogi Löw, als dieser ihn auf einer Position einwechseln wollte, die dem Innenverteidiger nicht lag.

Fast mit Karriere-Beginn holt sich Scharner bereits Hilfe bei einem Mentaltrainer: „„Ich bin früh meinen eigenen Weg gegangen. Ich bin der Meinung, dass man den Kopf genauso trainieren kann wie den Körper. Ich habe mit 15 Jahren mit autogenem Training angefangen. Seit ich 20 bin, arbeite ich mit Mentalcoach Hobel zusammen. Er hat früher Koma-Patienten betreut.“

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