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Marko Arnautovic zeigt sich nach seinen vergangenen Eskapaden geläutert – mal wieder. Außerdem spricht er über die gute Vorbereitung bei Werder Bremen.

Bremen. Werder Bremens Angreifer Marko Arnautovic als Familienvater, der Windeln wechselt? Klingt unvorstellbar, ist aber Realität. Arnautovic, der vor kurzem mit der Aussage „Ich verdiene so viel, ich kann dein Leben kaufen“ gegenüber einem Polizisten Aufmerksamkeit erregte, hat sich offenbar geändert.

WERDER BREMEN
VORJAHRES-NEUNTER
DIE SAISON-VORBEREITUNG
Ergebnis
Ostfriesland-Auswahl - Werder
1:13
Leerer Landesliga-Auswahl - Werder 0:11
Tirol-Auswahl - Werder
0:6
Energie Cottbus - Werder
 1:1
FC Aberdeen - Werder
 0:1
SC Paderborn - Werder
 2:1
FC Bayern - Werder
2:2
Werder - BVB
 3:3
FC Winterthur - Werder (8.8.)
 
Werder - Aston Villa (11.8.)  
Odense BK - Werder (14.8.)  

Der Bremer Arnautovic ist seit drei Wochen Familienvater. Das scheint den Österreicher verändert zu haben. In einem Interview mit der Kreiszeitung Syke offenbarte er ganz neue Wesenszüge: „Jeder Moment, in dem ich mein Kind im Arm halte oder es neben mir liegt, ist unglaublich. Es ist ein ganz anderes Gefühl im Leben.“

„In jedem Spiel 120 Prozent geben“

Doch Arnautovic sprach auch über sportliche Aspekte. „Durch die vielen Zugänge haben wir jetzt einen neuen, jungen Schwung. Ich freue mich sehr auf die Saison“, sagte er. Das Klima in der Mannschaft scheint zu stimmen: „Wenn die Leistung stimmt, kann man Spaß machen. Außerdem gibt der Trainer uns ein sehr gutes Gefühl, seit dem ersten Tag. Er hat uns viel verdeutlicht und klar gesagt, was wir verändern und verbessern können. Wir dürfen deshalb nichts auf die leichte Schulter nehmen, müssen in jedem Spiel 120 Prozent geben.“

Über seine Position auf dem rechten Flügel, die er im Liga total! Cup ausfüllte, sagt er: „Ich fühle mich rechts sehr wohl, man hat mehr Freiheiten, es ist nicht so eng wie in der Mitte.“ Im Interview zeigt sich der Österreicher aber auch selbstkritisch und weiß, dass er sich noch verbessern muss: „Fakt ist: Ich habe hier in meinem ersten Jahr alles gegeben, aber es ist wenig herausgekommen.“ In seinem dritten Jahr an der Weser wird es auch auf ihn ankommen, wenn Werder die internationalen Plätze wieder ins Visier nehmen will.

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