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Erst kritisierte Uli Hoeneß Mario Gomez, dann konterte Trainer Jupp Heynckes. Danach relativierte Hoeneß seine Aussagen, nun äußerte sich Matthias Sammer zur Kritik am Stürmer.

Hamburg. „Immer was los da bei den Bayern“, könnte man denken. Wenn schon die Bundesliga pausiert, sorgen eben die hohen Tiere beim FC Bayern München für Schlagzeilen. Erst kritisierte Bayern-Präsident Uli Hoeneß Mario Gomez („Wenn er sehr gut wäre, wären wir jetzt Champions-League-Sieger.“), dann konterte sein Trainer Jupp Heynckes („Ich finde, man sollte dem nicht so viel Bedeutung schenken.“). Dann relativierte Hoeneß seine Aussagen („Ich will Mario anstacheln.“). In der vorerst letzten Runde der Posse um die Kritik an Mario Gomez meldet sich nun natürlich auch Matthias Sammer zu Wort.

Sammer nicht begeistert von Hoeneß-Kritik

Während die Bayern am Samstag in Hamburg beim Liga total-Cup zu Gast waren, zeigte Sammer beim Fernsehsender Sat1, dass er von Hoeneß’ Kritik nicht gerade angetan war: „Der Präsident hat alle Rechte, aber so richtig hat uns das nicht gefallen. Das ist doch klar.”

Schützende Hand über Gomez

Gomez, an dem sich die Kritik seit der Europameisterschaft laut Sammer „wie ein Kaugummi“ ziehe, erhält vom Sportvorstand der Münchner Rückendeckung: „Ich werde nicht zulassen, dass ein Spieler von Bayern München öffentlich kritisiert wird.”

Kern der Kritik stimmt

„Mario trainiert engagiert, er ist heiß und griffig, und wir müssen ihm wieder mehr Vertrauen geben. Er ist bei uns eine Konstante, natürlich muss er auch den Beweis antreten“, so Sammer weiter. Dennoch stimmt er dem Kern der Aussagen von Hoeneß zu: „Wenn wir den Schritt von gut zu sehr gut machen wollen, müssen wir das in allen Teilen des Vereins machen.”

EURE MEINUNG: Die Hoeneß-Kritik an Gomez und ihre Folgen – Alles eine ausgeklügelte PR-Taktik des Bayern-Machers?
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