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In Fürth ist die Vorfreude auf die kommende Bundesligasaison sicher noch um einiges größer als bei Alteingesessenen. Auch für Trainer Mike Büskens kann es nun endlich losgehen.

Fürth. Wenn in drei Wochen das erste Spiel für SpVgg Greuther Fürth angepfiffen wird, heißt es für das Team von Mike Büskens Gas geben. Denn ausgerechnet am ersten Spieltag trifft der Bundesliga-Neuling auf den Rekordmeister Bayern München.

„Wir freuen uns auf 34 Feiertage“

„Die Vorfreude riesengroß. Für den Verein ist es etwas ganz besonderes, dass ausgerechnet das erste Spiel der Bundesliga-Geschichte gegen den deutschen Rekordmeister geht. Einen besseren Start, hätten wir uns nicht erträumen können“, so Büskens gegenüber eurosport.yahoo.com.

Und weiter: „Die Euphorie rund um die SpVgg ist schon in der letzten Saison immer weiter angestiegen. Wir haben viele tolle Feste mit unseren Anhängern in der Fürther Gustavstraße gefeiert. Die Verzahnung zwischen Fans und Mannschaft wurde immer intensiver. Wir freuen uns jetzt gemeinsam auf 34 Feiertage in der ersten Bundesliga.“

„Unsere Unbekümmertheit kann ein Triumph sein“

Dass sein Team in der ersten Bundesliga untergehen könnte, glaubt der 44-Jährige nicht, jedoch wolle man die Ziele auch keinesfalls zu hoch stecken. „Die Mannschaft hat sich in der Vorbereitung bislang gut präsentiert. Die Integration der Neuen hat hervorragend geklappt und alle ziehen voll mit. Bislang bin ich sehr zufrieden“, so der Coach, der hinzufügte: „Wir möchten an unserem Spielstil nichts ändern. Warum auch? Wir hatten mit dieser offensiveren Ausrichtung Erfolg. Wir sind allerdings auch nicht blauäugig. Wir wissen schon, dass wir in der Bundesliga auch mal unter mehr Druck geraten werden. Aber wir wollen uns nicht nur hinten einigeln. Wichtig ist, dass unsere jungen Akteure ihre Unbekümmertheit beibehalten. Das kann ein großer Trumpf für uns sei. Aber für uns als Neuling in der ersten Liga, geht es natürlich erst mal nur darum die Klasse zu halten.“

„Bayern wird alles daran setzten, Dortmund wieder abzulösen“

Schon viele Mannschaften die „nur“ die Klasse halten wollten, konnten aber schon öfters gerade den Top-Teams der Liga ein Bein stellen. Ob in diese Saison der Aufsteiger dazu in der Lage sein wird, wird sich zeigen. Genau wie sich laut Büskens auch erst noch zeigen muss, ob der Titel schon von vornherein so gut wie vergeben ist: „Ich glaube die Bayern werden alles daransetzen, Dortmund wieder abzulösen. Aber wer weiß, vielleicht überrascht ja ein lachender Dritter.“

EURE MEINUNG: Können die Füther in der Bundesliga bestehen? Und wer könnte im Kampf um die Meistertschaft der lachende Dritte werden?
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