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Der Ex-Gladbacher wechselte in diesem Sommer für 17,1 Millionen Euro von der einen Borussia zur anderen nach Dortmund und fühlt sich in der neuen, alten Heimat sichtlich wohl

Dortmund. Marco Reus hat mit seinem neuen Arbeitgeber Borussia Dortmund einen 4:2-Testspiel-Erfolg gegen Drittligist Preußen Münster gefeiert und gezeigt, dass er nicht nur spielerisch schon wieder in seiner Heimatstadt angekommen ist, sondern auch mental und zwischenmenschlich.

Freude riesengroß

Erst seit kurzem ist der 23-Jährige bei seinem neuen Verein, an den er sich bis 2017 gebunden hat, aber er scheint bereits emotional angekommen zu sein.

„Ich bin jetzt fast zwei Wochen dabei und es macht Riesenspaß“, sagte der Blondschopf strahlend gegenüber Spox.

Es war nicht zu übersehen, dass Reus nicht nur mit seiner Leistung auf dem Rasen zufrieden war – das Zusammenspiel mit Lewandowski und Perisic war vielversprechend –, sondern auch mit dem Umfeld beim BVB. Auf und neben dem Platz kommt der junge Nationalspieler gut mit seinen Teamkollegen zurecht, die ebenfalls große Stücke auf den Neuzugang halten.
Mario Götze hatte Reus er kürzlich Weltklassenstatus bescheinigt. Die beiden Youngster verstehen sich besonders gut, was der Harmonie und Teamchemie besonders zuträglich ist und Reus die Einbindung ins Team erleichtert.

Reus glücklich unter Jürgen Klopp zu spielen

„Ich freue mich, dass ich unter diesem Trainer arbeiten kann“, erklärte der Offensivspieler und deutete damit an, dass das Verhältnis zum Coach definitiv stimmt. Trainer-Klopp stellt sich derweil vor seinen Schützling, unterstreicht dessen Qualitäten und erklärt bei jeder sich bietenden Gelegenheit, dass der achtfache Nationalspieler jeden Cent wert sei, den man gezahlt habe.



Neue Rolle?

Reus der bei Gladbach hauptsächlich als hängende Spitze oder Außenstürmer einsetzt wurde, könnte sich beim BVB in einer anderen Rolle wiederfinden. Im Testspiel gegen Preußen Münster setzte ihn Jürgen Klopp im zentralen Mittelfeld ein. Eine ähnliche Aufgabe, wie die des nach Manchester abgewanderten Shinji Kagawa, der wie jetzt Reus hinter dem polnischen Goalgetter Lewandowski das Spiel lenkte. Seine erste Bewährungsprobe auf seiner neuen Position war zumindest schon einmal ein Erfolg.
Reus bereitete den Treffer von Piszczek vor und harmonierte auch mit seinen anderen Mitspielern bereits recht gut. Vor allem das Zusammenspiel mit Lewandowski und Perisic lies seine Klasse aufblitzen und gewährte positive Einblicke für das Dortmunder Zusammenspiel für die neue Saison.

Das sieht der Neu-Borusse ebenfalls so, auch wenn man noch Zeit benötige:
„Es ist normal, dass man einige Trainingseinheiten und Spiele braucht.“  Gerade die Trainingseinheiten hätten zum jetzigen Stadium an den Kräften gezehrt: „ Wir sind alle müde.“
Aber die Vorfreude auf die Saison steige.

EM abgehakt, Zukunft heißt BVB

Auf die Euro 2012 angesprochen erklärte Reus, dass dieses Thema der Vergangenheit angehöre.
„Die EM ist vorbei. Ich kann nichts mehr ändern“, so die Aussage den 23-jährigen. Was Marco Reus aber ändern und mitgestalten kann, ist die Zukunft des BVB. Und da hat der ambitionierte Neuzugang großes mit Borussia Dortmund vor.

EURE MEINUNG: Kann Reus beim BVB von Anfang an durchstarten?
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