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In einem aktuellen Interview äußert sich HSV-Coach Thorsten Fink sehr umfassend zu allen Fragen rund um den HSV. Er sieht keinen erneuten Kampf gegen den Abstieg kommen.

Hamburg. Der neue Hamburger SV geht in der Vorbereitung innovative Wege. Nur so kann man das viertägige Survival Camp in Schweden werten, welches das Team zu einer Einheit schweißen sollte. Nun sieht sich der HSV laut Trainer Thorsten Fink gerüstet, den harten Kampf in der Bundesliga aufzunehmen – mit unorthodoxen Mitteln. Ob sich die bis zu sechs Stunden täglich in einem Kajak jedoch dazu eignen, auch die rauen Gewässer des Bundesligaalltags zu meistern, wird sich weisen müssen.

Viertägiges Überlebenscamp in Schweden ein Erfolg

In einem Interview mit dem Kicker hat Fink offene Worte zur Saisonvorbereitung gefunden. So auch zu der unorthodoxen Methode, das ganze Team mehrere Tage in ein Survival Camp nach Schweden bringen. „Die Erkenntnis ist, dass wir alle sehr belastbar sind. Und dass wir uns alle besser kennengelernt haben. Ja, ich bin überzeugt, dass die Kommunikation besser wird. Weil die Jungs sich selbst organisieren, sich gegenseitig helfen mussten. Der eine kann besser angeln, aber kein Zelt aufbauen oder nicht so gut Brot backen. Der gesamte Umgang untereinander, wie sich gegenseitig geholfen wurde, hat mir gefallen.“

Begeisterung über den Schweden-Trip

„Ja, ich bin schon begeistert. Weil ich das gesehen habe, was ich sehen wollte. Ob die Spieler es immer waren, weiß ich nicht. Es gab schon den einen oder anderen, der sich zwischenzeitlich gefragt hat: Warum machen wir das? Zwei, drei Leute in einem Zelt, Kälte, Nässe, Hunger, bis zu sechs Stunden am Tag Kajak fahren. Aber ich bin sicher: Es hat sich gelohnt, diese Tage zu opfern. Am Ende musste jeder Mannschaftsteil eine Präsentation machen und darstellen, was verbessert werden muss. Auch das hat mir gefallen. Ich glaube, diese Tage waren wichtig für das Team.“



Man wird einen anderen HSV als letzte Saison sehen

Fink ist bereits jetzt überzeugt von seinem Team und sieht den HSV nicht erneut im Abstiegsstrudel der Liga versinken: „Wir werden eine bessere Saison spielen als zuletzt. Obwohl wir sicher noch etwas tun müssen, bin ich davon jetzt schon überzeugt. Nach René Adler, Artjoms Rudnevs und Maximilian Beister vor Vorbereitungsbeginn haben wir mit Milan Badelj nun auch eine zentrale Position stark besetzt. Er ist ein super Fußballer und ein hervorragendes Beispiel dafür, wie bei uns gearbeitet wird.“

Junge Spieler integrieren – schnell und ohne Umwege

„Bei Badelj wurde in der Scouting-Abteilung einfach starke Arbeit abgeliefert. Ich brauche keine Scouts, die mir einen Diego empfehlen, den jeder kennt. Badelj ist in Deutschland noch ziemlich unbekannt. Aber glauben Sie mir, das wird sich ändern! Klar, wir müssen noch etwas machen. Aber das werden wir auch. Ich sehe uns auf einem guten Weg und bin positiv gestimmt. Das bleibt auch so! Der HSV ist ein toller Verein und wir werden hier etwas aufbauen. Nehmen wir die Beispiele Matti Steinmann und Chistian Nörgaard: Sie sind 17 und 18 und jetzt die komplette Vorbereitung oben dabei. Ich prophezeie, diese Jungs werden es auch ohne den Umweg Leihgeschäft bei uns packen. Wann hatte der HSV das zuletzt?"

EURE MEINUNG: Hat sich das Camp ausgezahlt oder ist das für einen Bundesliga-Klub eher "Nonsens" und wie werden die Neuverpflichtungen einschlagen? Wo muss der HSV nachbessern?
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