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Er ist ein begnadeter Fußballer und ein schwieriger Charakter. In den nächsten Tagen muss eine Entscheidung über die Zukunft des 27-jährigen Brasilianers fallen.

Wolfsburg. Irgendwie erscheint die Personalie Diego beim VfL Wolfsburg immer merkwürdiger zu werden. Der begnadete Spielmacher erhält immer mehr Vertrauen und Verantwortung im Spiel des VfL, doch trotzdem steht ein Wechsel auch weiterhin im Raum. Nun ist der türkische Spitzenklub Galatasaray Istanbul im Gespräch.

Acht Millionen Ablöse sind im Gespräch

In der abgelaufenen Spielzeit war der 27-jährige Brasilianer an Atletico Madrid ausgeliehen. Dort wurde er Europa League-Sieger und konnte sportlich gänzlich überzeugen. Doch die klammen Spanier konnten eine erneute Ausleihe nicht mehr finanzieren, weshalb die finanzkräftigen Türken nun zum Zuge kommen könnten. Der türkische Spitzenklub Galatasaray möchte nach Angaben der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung rund acht Millionen Euro an den VfL überweisen. Diego soll ein Netto-Jahresgehalt in Höhe von 3,5 Millionen Euro erhalten.

Magath möchte schnell Klarheit in der Diego-Personalie

Der Bundesliga-Start rückt immer näher. VfL-Trainer Felix Magath möchte unter allen Umständen möglichst schnell Klarheit herstellen, denn er möchte mit einem konzentrierten Kader trainieren und konkrete Laufwege mit den Hoffnungsträgern für die kommende Saison einstudieren. Bis Ende Juli hat der Spieler Zeit, doch Magath zeigt sich gnädig: „Aber auf einen Tag kommt es nicht an.“

Nächste Trainingslager bringt Klarheit

Dennoch gilt: Je eher diese Personalie gelöst ist, desto früher herrscht auch Ruhe in Wolfsburg. Die Mannschaft soll sich einspielen. Schon am kommenden Sonntag geht es für die „Wölfe“ ins Trainingslager nach Österreich. Magath erklärt: „Bevor die Frage Diego nicht beantwortet ist, kann man der Mannschaft keine Struktur geben. Ob er bei uns auf der Zehn oder als hängende Spitze spielt, erarbeiten wir im nächsten Trainingslager.“

Keine Stammplatz-Garantie für Diego

Dennoch möchte Magath dem Techniker explizit keinen Stammplatz versprechen: „Auch Diego muss sich messen lassen, wie er seine Stärken in der Mannschaft einbringen.“ Und fügt hinzu: „Es wird nicht so sein, dass wir die Mannschaft um ihn herum konzipieren, wie ich es vor gut einem Jahr mal geplant hatte. Er muss sich jetzt besser einbringen.“  Auch teilt er der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung mit: „Jeder Spieler, der dem VfL hilft, erfolgreich zu sein, ist willkommen - egal, wie er heißt. Ich habe keine Schwierigkeiten damit, dass sich ein Spieler mal falsch benommen hat.“

EURE MEINUNG: Soll Diego auch weiterhin für den VfL Wolfsburg spielen?
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