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Er ist der BVB-Fan im Dortmunder Profikader. Ein Vorbild an Einsatz und Leidenschaft, der sich nun heftiger Konkurrenz erwehren muss. Doch sein Selbstbewusstsein ist enorm.

Dortmund. Ohne Frage ist Kevin Großkreutz einer der Spieler in der Bundesliga, bei dem die Identifikation mit seinem Verein extrem hoch ist. Schon als Kind war er Fan von Borussia Dortmund und feuerte seine Idole von der Südtribüne aus an. Mit 24 Jahren spielt er nun selbst schon seit vier Jahren für den BVB in der Bundesliga und hat hohe Ambitionen.

„Eine gewisse Grundlage steckt in mir“

Gewiss ist Kevin Großkreutz kein Edeltechniker. Dafür sind seine läuferischen und kämpferischen Fähigkeiten exorbitant, denn in punkto Einsatz und Leidenschaft gehört er zu den überragenden Akteuren in der Bundesliga. Dazu erklärt der Offensivspieler gegenüber den Ruhr Nachrichten: „Natürlich ist die derzeitige Phase auch für mich wichtig, aber ich denke schon, dass eine gewisse Grundlage in mir steckt. Ich bin so ein Typ, der in der 80. Minute, wenn es eigentlich gar nicht mehr geht, immer noch beißen kann. Ich muss einfach hinter dem Ball her, das geht nicht anders. Und das werde ich auch in Zukunft beibehalten.“

BORUSSIA DORTMUND
DOUBLE-SIEGER
DIE SAISON-VORBEREITUNG
Ergebnis
SV Meppen - BVB
 1:2
FC Brügge -  BVB
3:1
Rot-Weiß Erfurt - BVB
0:4
1. FC Nürnberg - BVB
4:2
FC St. Gallen - BVB
 1:2
Legia Warschau - BVB
0:1
BVB - Hamburger SV (8.4.)  
FC Bayern - Borussia Dortmund (12.8.)
 

„Mein Ziel ist es zu spielen“

Mit Neuzugängen wie Marco Reus und Leonardo Bittencourt, aber auch Mustafa Amini ist die Quantität, aber vor allem auch Qualität im Dortmunder Kader erheblich gestiegen. Trotzdem zeigt sich Großkreutz durch die enorme Konkurrenz im Borussen-Mittelfeld nicht verunsichert: „Ich habe vor niemandem und nichts im Fußball Angst. Wer mich kennt, der weiß, dass ich kämpfen werde. Ich will spielen. Das ist mein Ziel. Ich will mich durchbeißen.“

„Jeder wird auf seine Spiele kommen“

Die Rotation wird  in der kommenden Saison bei Borussia Dortmund häufiger durchgeführt werden. Deshalb wird sich auch Großkreutz mal mit einem Bankplatz abfinden müssen. Auch wenn der ehrgeizige „Ur-Dortmunder“ dies nicht unbedingt gut findet: „Als Profi willst du nach Möglichkeit immer spielen. Für niemanden ist es deshalb leicht, auf der Bank zu sitzen.“ Trotzdem schränkt er ein: „Wir haben so viele Spiele, da wird jeder auf seine Einsätze kommen. Man muss sich nur mal die Zeit zwischen August und Dezember ansehen, da könnten wir auf knapp 30 Spiele kommen.“

Großkreutz reizt England

Es ist nicht davon auszugehen, dass Grotzkreuz in Kürze seinen geliebten BVB verlassen muss. Dennoch nennt er mögliche Ambitionen für einen Wechsel: „Es muss Tradition dahinter stehen. Fans, die mit Leidenschaft dabei sind und die Mannschaft nach vorne pushen.“ Es ist ein offenes Geheimnis, dass England solch ein neues Betätigungsfeld sein würde. Seine Begründung: „Dort wird selten gepfiffen. Es wird auf dem Platz nicht herumgejammert. Man teilt aus, muss aber auch einstecken. Die Fans sind nah dran und singen mit. Das zu sehen, macht Riesenspaß.“

EURE MEINUNG: Wird Kevin Großkreutz auch in der kommenden Spielzeit bei Borussia Dortmund Stammspieler sein?
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