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Der Wechsel des 17-Tore-Mannes der Vorsaison kann sportlich nur schwer verkraftet werden. Noch schwerer wiegt jedoch seine merkwürdige Art der Verabschiedung.

Fürth. Die Geschichte des kanadischen Nationalspielers Olivier Occean ist schnell erzählt. Er kam, sah und siegte, und ging leider grußlos. Menschlich zeigen sich die ehemaligen Mannschaftskollegen von der SpVgg Greuther Fürth enttäuscht von ihrem Goalgetter, der durch den „Hinterausgang“ verschwunden ist ohne sich vernünftig zu verabschieden.

Stilloser Abschied

Sein ehemaliger Sturmpartner Christopher Nöthe hat nun in der Bild heftige Kritik gegenüber dem kopfball- und spielstarken Angreifer geübt, den es nun zu Eintracht Frankfurt gezogen hat: „Ich kann verstehen, dass Oli in seinem Alter mehr Pulver verdienen will, aber es gebietet der Anstand, sich nach so einer Saison von den Kollegen irgendwie zu verabschieden. Wortlos zu gehen war uns allen gegenüber respektlos.“

Zusammenhalt Basis für denn Aufstieg

Der Zusammenhalt war eine der Stärken der „Kleeblätter“, die die Meisterschaft in der zweiten Bundesliga eingefahren haben und besonders in der Offensive zu überzeugen wussten. Auch, wenn die Konkurrenz wirtschaftlich bessere Voraussetzungen gehabt hatte, so war die verschworene Gemeinschaft eine wichtige Tugend der Franken.

Nöthe lobt Karaslawow

Nöthe klagt an, dass nicht einmal eine Mail zum Abschied geschickt worden ist. Dazu der Ex-Dortmunder: „Auch Asen Karaslawow hat uns verlassen. Doch der ist extra noch einmal aus Bulgarien zurückgekommen, um uns zum Essen einzuladen.“ Von 2007 bis 2012 absolvierte der mittlerweile 32-jährige Bulgare 90 Partien für die Fürther, in denen er vier Tore erzielen konnte.

„Müssen das Verlieren wieder lernen“

Den „Kämpfer“ Nöthe zeichnet es aus, dass er nach vorne schaut. Deshalb seine Warnung: „Die Bundesliga ist für uns alle eine große Herausforderung. Wir werden das Verlieren wieder lernen müssen.“ Seinen Optimismus hat er trotzdem nicht verloren, wenn er sagt: „Wir haben die besten Laktatwerte der letzten Jahre, sind fit wie nie. Ich bin überzeugt, dass wir in keinem Spiel chancenlos sind. Auch nicht zum Start gegen die Bayern.“

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