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Drei Unentschieden in drei Spielen ist Scholls Bilanz in seiner zweiten Amtszeit bei den „kleinen“ Bayern. Doch an seiner Berufung zum Trainer zweifelt der 41-Jährige nicht.

München. Als TV-Experte ist Mehmet Scholl gefragt wie nie. Nur als Trainer beim FC Bayern München II kommt er noch nicht richtig ins Rollen.

Stockender Start für Bayern II

Drei Punkte nach drei Spieltagen in der Regionalliga Bayern hat Mehmet Scholl bisher vorzuweisen. Kein Grund zur Panik für Scholl, der ein anderes Saisonziel verfolgt, als eigentlich angenommen. Der sportliche Aufstieg steht nicht im Vordergrund. Vielmehr der Übergang von jungen Talenten in den Profi-Bereich, sei Scholls Ziel: „Stand heute: Der Aufstieg ist in dieser Saison nicht das Ziel! Das kann es nicht sein! Wir haben vier Spieler, die noch in der A-Jugend spielen dürften“, so Scholl gegenüber BFV-TV.

Scholls Feinschliff für Alaba, Contento und Ekici

Warum Scholl Spieler der zweiten Garnitur an den Profi-Bereich der Bayern heranführen soll, kann der Jung-Trainer selbst erklären: „Es ist eine Lehre aus dem ersten Trainer-Jahr, wo ich allgemein als Trainer-Wurst galt. Wir sind Achter geworden. Wir sind nicht abgestiegen. Mehmet Ekici wurde für sechs Millionen Euro verkauft. Spieler wie Alaba, Contento, Kraft und Yilmaz sind alle in der Bundesliga gelandet. Dazu gibt es noch drei andere Spieler, die in anderen Ligen erste Klasse spielen.“

Weihrauch auf dem Sprung

Auch in dieser Saison hat Scholl einige Talente in seinen Reihen, die den Sprung zuden Profis schaffen könnten: „Wenn ich die Entwicklung von Patrick Weihrauch in sechs Wochen anschaue. Wenn diese Entwicklung weiter geht, hat Bayern oben einen Spieler mehr. Das ist mein Ziel. Ich möchte sie durchreichen zu den Profis. Der ein oder andere kann dieses Ziel schaffen.“

EURE MEINUNG: Hat Scholl das Zeug Trainer einer Profi-Mannschaft zu werden?
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