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Der Schweizer überschüttet seinen ehemaligen Schützling geradezu mit Lob. In Sachen Luuk de Jong tritt Favre auf die Euphoriebremse.

Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre macht keinen Hehl daraus, dass der Abgang von Marco Reus zu Borussia Dortmund ein herber Verlust ist, der genau genommen nicht zu kompensieren sei. Außerdem warnt der 54-Jährige vor einer zu großen Erwartungshaltung aufgrund der letzten Saison und der Gladbacher Aktivitäten auf dem Transfermarkt.

Reus ersetzen? – „Total unmöglich!“

In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärte Lucien Favre, wie schwer der Abgang von Marco Reus wiegt: „Ihn zu ersetzten ist total unmöglich. Total unmöglich! Er war an 90 Prozent unserer Tore beteiligt.“

„Er hat noch so viel Potenzial, das ahnt man in Deutschland noch gar nicht. Seine Spielintelligenz ist unglaublich, er versteht alles“, überschüttete Gladbachs Trainer den Dortmunder Neuzugang mit Lob.

Favre bremst die De-Jong-Euphorie

Die Hoffnungen in der Offensive ruhen nun auf 14-Millionen-Euro-Neuzugang Luuk de Jong, der von Twente Enschede zur Borussia wechselte. Favre beteiligt sich allerdings nicht an dem Hype, der schon jetzt rund um den holländischen Stürmer ausgebrochen ist: „De Jong hat seine Tore in Holland geschossen. In Deutschland ist das Tempo höher, die Qualität der Gegner besser.“

Warnung vor zu großer Erwartungshaltung

Nach Platz Vier in der letzten Saison sind die Erwartungen der Gladbacher Fans gestiegen. „Dortmund ist weit, weit weg. Ich bin mir sehr sicher, sehr sicher, dass es wieder eine harte Saison für uns werden wird“, warnt der Schweizer Trainer vor zu überzogenen Hoffnungen.

EURE MEINUNG: Kann Lucien Favre Gladbach in der Erfolgsspur halten?

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