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Der Hauptstadtklub will sofort zurück in die erste Liga. Der neue Trainer ist sehr zufrieden damit, wie sich sein Team auf diese Aufgabe vorbereitet.

Stegersbach. Österreich ist für viele Teams aus der ersten und zweiten Bundesliga das Land, in dem sie sich auf die kommende Spielzeit vorbereiten. So auch für die Hertha, die sich in Stegersbach fit macht. Trainer Jos Luhukay ist sehr zufrieden mit der Arbeit seiner Schützlinge und der Integration der Neuen.

„Sehr zufrieden“

Luhukay, der den FC Augsburg letzte Saison fast sensationell in der ersten Liga halten konnte, fängt mit dem Hauptstadtklub wieder eine Klasse drunter an. Kein Problem, er ist topmotiviert und äußert sich auf der hauseigenen Homepage über das fast beendete Trainingslager im Alpenland. Besonders die Integration der Neuzugänge hebt er positiv hervor.

Er meint: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Stand der Dinge. Die Mannschaft hat hervorragend mitgezogen. Aber eben nicht nur hier im Trainingslager, überhaupt war die komplette Vorbereitung meiner Meinung nach sehr zielführend. Eine Vorbereitung ist dazu da, hart und effektiv an allen Komponenten zu arbeiten – das haben wir getan und damit bin ich zufrieden.“

Mannschaftsgeist stimmt

Ein Problem, weswegen die Berliner Hertha in der vergangenen Saison nicht den Klassenerhalt schaffte, war der fehlende Teamgeist. Das weiß auch der Holländer und so findet er hierfür nur lobende Worte: „Insgesamt haben wir eine sehr gute Gruppe. Diejenigen, die vorher schon da waren haben die neuen Spieler Peer Kluge, Marcel Ndjeng, Elias Kachunga, Sami Allagui, Sandro Wagner und Ben Sahar ganz hervorragend aufgenommen. Auch Hany Mukhtar, unser Jüngster, der zum ersten Mal dabei war, war voll integriert. Das hat mir sehr gut gefallen, ich glaube, dass da etwas Gutes zusammenwächst. Die Mannschaft ist eine Gemeinschaft, die ein Ziel hat – das gefällt mir sehr!“

Testspielbilanz passt

In den bisherigen sieben Tests, konnte die „alte Dame“ fünfmal als Sieger vom Platz gehen, nur einmal verloren sie ein Spiel. Nun folgt der Testknaller gegen die „alte Dame“ aus Italien.

Die Erfolge gefallen dem Trainer: „Das waren ordentliche Spiele mit einer ordentlichen Bilanz. Wenn das auch in den Punktspielen ab dem Start gegen Paderborn so weiter ginge, hätte ich nichts dagegen. Man hat in den Spielen, gerade hier zuletzt in Österreich gesehen, dass das Team meine Spielphilosophie mehr und mehr verinnerlicht.“

So will er in Zukunft spielen:

Beeindruckend am FC Augsburg der vergangenen Saison war, dass sie sich auch trotz Krisen und unglücklichen Niederlagen nicht haben aus dem Konzept bringen lassen.

Luhukay erklärt, worauf es in ein paar Wochen für die nächsten Monate ankommt und wie er sein Team taktisch aufstellen will: „Ganz ehrlich, das interessiert mich überhaupt nicht, was die Konkurrenz macht. Deutlich gesagt, ich respektiere alle unsere Gegner, aber ich schaue nur auf uns! Das ist keine Arroganz oder Überheblichkeit, sondern ein Fakt. Wir bereiten uns konzentriert vor, wir kennen jedes Detail des Gegners, aber wir richten uns nicht nach dem Gegner. Hertha BSC hat das Ziel aufzusteigen – das müssen wir von uns aus schaffen. Wir wollen zu Hause aggressiv und attraktiv spielen, das gleiche haben wir auch auswärts vor! Ich möchte mit Hertha BSC unseren eigenen Stil und unser eigenes Vermögen prägen – sowohl zu Hause als auch auswärts!“

EURE MEINUNG: Schafft Hertha BSC Berlin den direkten Wiederaufstieg?

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