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Hannover 96 erlebt dieser Tage ein Comeback. Der Ungar Szabolcs Huszti kehrt zurück in die AWD-Arena.

Hannover. Nach knapp dreieinhalb Jahren bei Zenit St. Petersburg kehrt Szabolcs Huszti wieder zurück zu Hannover 96. An der Leine will der Ungar nach einigen weniger positiven Monaten wieder neu angreifen und mit den Rothosen die Bundesliga sowie die Europa-League aufmischen.

Erstes Training absolviert

Szabolcs Huszti ist wieder da. Am Dienstagvormittag trainierte er erstmals wieder im Kreis der 96er. „Es fühlt sich ein bisschen an, wie wieder nach Hause zu kommen. Das erste Training heute Vormittag hat Spaß gemacht, wir haben ja auch direkt ein Spiel Elf gegen Elf gemacht. Und im Team sind ja noch viele alte Bekannte“, gab sich der Ungar gegenüber der vereinseigenen Homepage glücklich.

Ein paar Bekannte aus alten Tagen - damit meinte er die Protagonisten Steven Cherundolo, Christian Schulz, Jan Schlaudraff, Mario Eggimann, Kocka Rausch und die Betreuer Thommy Westphal sowie Mille Gorgas. Sie alle waren bereits innerhalb der ersten Zeit des linken Mittelfeldspielers (von 2006-2009) bei 96 unter Vertrag.

„Es fühlt sich ein bisschen an, wie wieder nach Hause zu kommen

Wichtig ist der Mannschaftserfolg

Alleine aufgrund der Tatsache in seiner neuen Umgebung nicht fremd zu sein, geht Huszti nicht von einer längeren Eingewöhnungszeit aus. Der Ungar will sich schnellstmöglich integrieren und zeigen, was er kann: „Ich möchte bei 96 zeigen, dass ich ein guter Spieler bin. Wichtig ist unter dem Strich der Erfolg mit der Mannschaft. Und dabei will ich mithelfen.“

Der Mittelfeldspieler will helfen. Und das auf dem Platz: „Ich will natürlich spielen, weil ich das in St. Petersburg in den vergangenen Monaten nur sehr selten gemacht habe. Ich nutze das Training, um meine Leistung anzubieten. Dass ich meine Chance kriege, weiß ich.“

Huszti will das ihn die Fans verstehen

Als Chance sah er auch den damaligen Wechsel von der Leine nach St. Petersburg. Huszti ging es damals um die Perspektive und die Möglichkeit, bei einem Top-Klub zu spielen. „Es ist gut, dass ich dazu noch mal was sagen darf, damit mich die Leute richtig verstehen. Ich hatte 2009 die einmalige Chance, zu einem internationalen Spitzenteam zu gehen. Zenit St. Petersburg hatte 2008 den UEFA-Cup und später auch den europäischen Supercup gewonnen. Auf dem Weg zum Titel hat Zenit eindrucksvoll den FC Bayern mit 4:0 geschlagen, zuvor auch Bayer Leverkusen souverän ausgeschaltet. Außerdem boten sie mir einen tollen Vertrag und Hannover konnte eine große Ablöse für mich bekommen. Dieses Angebot musste ich annehmen. Ich habe damals nicht gepokert, sondern mich für einen großen Klub mit einer herausragenden Perspektive entschieden. Dieses Niveau war damals mit 96 einfach nicht möglich“, erkläre er noch einmal seine Beweggründe für den damaligen Abschied.

„Wenn ich mich am Wochenende über die Bundesliga informiert habe, wollte ich immer zuerst wissen, wie 96 gespielt hat. Natürlich habe ich auch immer auf die Tabelle geguckt, wo sie gerade stehen. Und die Entwicklung in den vergangenen Jahren ist einfach super

In der Quali für Europa schon in der ersten Elf?

Nun kehrt er zurück und will das auch möglichst schnell auf den grünen Rasen: „Ich war schon mit der 2. Mannschaft von Zenit zehn Tage im Trainingslager. Nächste Woche spielen wir schon Europa League. Natürlich habe ich den Ehrgeiz, bei diesem Spiel dabei zu sein.“ Ob es dann schon für ein Comeback reichen wird, dürfte alleine Chef-Trainer Mirko Slomka entscheiden.

EURE MEINUNG: Schafft es der Ungar schon zur Qualifikation in die Elf?
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