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Der Hoffenheim-Mäzen findet die Anspruchshaltung von Markus Babbel sehr gut. Weiß aber auch, was im Misserfolg droht.

Sinsheim. Die TSG Hoffenheim ist sein Werk. Dietmar Hopp steckt sein etlichen Jahren sein Geld und sein Know-How in den Verein, den er in der Kreisliga übernahm. Seit einigen Spielzeiten schon hat sich der Verein in der ersten Bundesliga etabliert. Trainer Markus Babbel formulierte kürzlich forsche Ziele, was wiederum beim Klub-Mäzen auf Wohlwollen stößt.

„Das ist mir sehr sympathisch“

Babbel hatte die Champions League als längerfristiges Ziel für die TSG ausgerufen. Ein Verein, mit derartig guten Voraussetzungen, was Umfeld und Spielerpotenzial anbelangt, muss über Kurz oder Lang international spielen.

Dietmar Hopp gefällt das neue, alte Selbstbewusstsein aus Baden und sagt nach Angaben von Bild.de: „Das ist mir sehr sympathisch. Es ist wie in einem Unternehmen: Man muss ehrgeizige Ziele ausrufen und dann belohnen, wenn sie erreicht werden, sonst erreicht man gar nichts. Aber wenn sich der Erfolg nicht einstellt, dann muss Markus Babbel damit leben.“

Einmal Unternehmer, immer Unternehmer, auch bei Herzensangelegenheiten, wie dem eigenen Fußballverein.

„Hohen Stellenwert“

Indes äußerte sich Hopp auch zu weiteren Themen. Über Neuzugang Tim Wiese meinte er: „Ich habe Tim Wiese im Trainingslager der Nationalmannschaft kennengelernt und auch erfahren, dass er einen ganz hohen Stellenwert im Team hat.“

Und weil er schon bei der Nationalelf war: „Ich hätte mich schon gefreut, wenn die Spieler wenigstens den Mund auf und zu gemacht hätten. Es ist nicht okay, dass sie so offen zur Schau tragen, dass sie sich nicht als Deutsche fühlen.“

Positives Engagement

Nun kann man von Hopps Eingreifen in den Fußball denken, was man will. Anzuerkennen ist aber, dass er sich sehr häufig für andere einsetzt. So machte er gerade 1,5 Millionen Euro für das Institut für Sport, Business und Socitey, kurz ISBS, locker. Dies ist der weltweit erste und einzige Lehrstuhl, an dem Messungen vorgenommen werden, die untersuchen, wie sich der Breiten- und Spitzensport auf die Wirtschaft und Soziales auswirkt.

Dazu Hopp gegenüber Bild.de: „Sport ist ein Spiegelbild des Lebens und geeignet, die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen positiv zu begleiten.“

Dieser Einsatz ist ehrenhaft, so etwas braucht die Welt. Ob der Fußball allerdings reiche Geldgeber braucht, sei jedem selbst überlassen.

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