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Kevin Großkreutz gilt als Ur-Dortmunder, der sich zu 100 Prozent mit dem Verein identifiziert. Doch er kann sich auch ein Engagement beim FC Liverpool vorstellen.

Dortmund. Kevin Großkreutz, der Inbegriff eines wahren Dortmunder Borussen mit der Stadtsilhouette auf die Wade tätowiert, könnte sich irgendwann in seiner Karriere vorstellen, Borussia Dortmund in Richtung England zu verlassen. Der FC Liverpool könnte das Ziel sein.

Dortmund auf der Wade

Kevin Großkreutz gilt als der Vorzeige-Dortmunder. Als Kind stand er auf der Südtribüne, dort war er auch immer zu finden, als er bereits mit Rot-Weiß Ahlen in der zweiten Bundesliga spielte. Als Michael Zorc dem linken Mittelfeldspieler dann 2009 ein Angebot vorlegte, stand für ihn sofort fest, dass er wieder zum BVB zurück gehen wird.

„Liverpool wäre ein Traum“

Doch der Dortmunder kann sich durchaus vorstellen seinen Lieblingsverein irgendwann wieder zu verlassen. Dabei hat der vor allem die Insel auf dem Schirm. Sein Traum wäre es irgendwann einmal beim FC Liverpool zu spielen. „Ich liebe Borussia. Aber ausschließen kann ich trotzdem nichts, das wäre nicht professionell. Da stehe ich zu, dass es ein Traum wäre, irgendwann einmal für Liverpool zu spielen. England ist ein Traum für jeden Fußballer“, sagte Großkreutz gegenüber der SportBild.

Volle Konzentration auf die Vorbereitung

Doch aktuell ist dieser Wechsel kein Thema für Kevin Großkreutz. Er konzentriert sich momentan voll auf die Vorbereitung beim Double-Sieger. Dort will er schließlich trotz großer Konkurrenz im offensiven Mittelfeld seinen Stammplatz halten. „Jeder, der mich kennt, weiß dass ich spielen will und auf dem Platz alles raushauen werden“, verspricht der 24-jährige.


Bittencourt wurde „Opfer“ von Großkreutz Liebe

Wie sehr Großkreutz seinen Verein liebt, musste auch Leo Bittencourt bereits feststellen. Er hatte sich im ersten Trainingslager von Borussia Dortmund mit dem linken Mittelfeldspieler ein Zimmer geteilt. „Wir waren im Trainingslager in Kirchberg auf einem Zimmer. Da musste ich mir Lieder anhören wie „Dortmund, meine Stadt, mein Leben.“ Bis ich sie mir eingeprägt hatte. Sein Handy lief die ganze Zeit und es lief immer nur Dortmund-Musik“, sagte Bittencourt gegenüber RevierSport.

Kagawa und Großkreutz: Gute Freunde

Dennoch ist es nicht unverständlich, dass er Großkreutz auf die Insel zieht. Schließlich gilt die Premier League als die beste Liga der Welt. Auch sein guter Freund Shinji Kagawa spielt inzwischen in England bei Manchester United. Dieses hat der Dortmunder auch noch nicht vergessen. „Wir schreiben uns häufig Nachrichten oder telefonieren. Das wird auch so bleiben. Vielleicht besuche ich ihn im Winterurlaub“, sagte Großkreutz.

EURE MEINUNG: Würde Grokreutz nach Liverpool passen?
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