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Er gilt bei Borussia Dortmund als der aggressive Zweikämpfer, der auf dem Platz Zeichen setzen möchte. Begründet ist dies in seiner Motivation, die auch diesmal wieder groß ist.

Dortmund. Neven Subotic bildet zusammen mit Mats Hummels die vielleicht beste Innenverteidigung der gesamten Bundesliga. Dabei überzeugt der serbische Nationalspieler durch seine Zweikampf- und Kopfballstärke. Seine Emotionen werden ihm von einigen Kritikern auch häufig negativ ausgelegt. Nun nimmt der Spieler von Borussia Dortmund dazu Stellung.

BORUSSIA DORTMUND
DOUBLE-SIEGER
DIE SAISON-VORBEREITUNG
Ergebnis
SV Meppen - BVB
 1:2
FC Brügge -  BVB
3:1
Rot-Weiß Erfurt - BVB (18.7.)  
1. FC Nürnberg - BVB (21.7)  
FC St. Gallen - Werder Bremen (25.7.)  
Legia Warschau - BVB (29.7.)
 
BVB - Hamburger SV (8.4.)  
FC Bayern - Borussia Dortmund (12.8.)
 


Gerechtigkeitsfanatiker Subotic

Besonders in den Fokus ist Subotic geraten, als er beim Bundesliga-Spitzenspiel gegen den FC Bayern München Arjen Robben nach seinem verschossenen Elfmeter wüst angeschrien hat. Dazu der 23-Jährige im kicker: „Borussia Dortmund ist bestimmt nicht die Mannschaft, die bei jedem Foul oder bei jeder zweifelhaften Aktion gleich zum Schiedsrichter rennt. Das gilt auch für mich.“

„Unsere Mannschaft wird jedes Jahr besser"

Borussia Dortmund befindet sich derzeit auf einer Welle der Euphorie. In der abgelaufenen Saison gelang das Double aus Meisterschaft und Pokal. Davor konnte Dortmund schon die Meisterschaft gewinnen. Die letzten fünf Spiele hat der BVB gegen den Erzrivalen aus München mit überzeugenden Darbietungen für sich entscheiden können.  Auch deshalb ist der serbische Nationalspieler optimistisch: „Ich glaube, dass wir noch stärker geworden sind. Wir sind eine junge Mannschaft, die immer weiter dazulernt und jedes Jahr besser wird.“

Als Mannschaft geduldiger werden

Über mögliche Verbesserungen erklärt er im kicker: „Es gab Partien, in denen wir zu ruhig gespielt und nur den Ball hin- und hergeschoben haben. Da müssen wir noch mehr Zielstrebigkeit und Kreativität entwickeln. Und es gab Spiele, zum Beispiel in der Champions League, in denen wir keinen Ausweg gefunden haben und bolzen mussten. Da sollten wir als Mannschaft geduldiger werden und den Ball halten. Es geht darum, das Gefühl für die Situation weiter zu verfeinern.“

„Wir wollen überall das Maximum“

Subotic ist ohne Frage extrem ehrgeizig. Dementsprechend ambitioniert sind auch seine Ziele, wenn es um die kommende Saison geht. Dabei möchte er keinen besonderen Fokus auf die Champions League legen, wo es nach der miserabel verlaufenden letzten Spielzeit offensichtlich noch erheblichen Steigerungsbedarf gibt: „Wir wollen in jedem Wettbewerb unabhängig vom anderen Wettbewerb das Maximum. Am Samstag ein bisschen weniger laufen, damit wir am Mittwoch mehr Reserven haben – das geht gar nicht."

EURE MEINUNG: Kann Dortmund an die Leistungen der letzten beiden Jahre anknüpfen?
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