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Nur 77 Einsatzminuten in zwei Jahren ist eine schwache Bilanz. Trotzdem vertrauen die VfB-Bosse auch weiterhin auf den hochveranlagten Franzosen, der es jetzt beweisen möchte.

Stuttgart. Ohne Frage ist Johan Audel der große Pechvogel beim VfB Stuttgart. Immer wieder haben den 28-jährigen Franzosen diverse Verletzungen am regelmäißgen Spielen gehindert. Nun hoffen die Schwaben auf einen neuen Spieler, der die Erwartungen erfüllen kann. Das Potential hat er dafür definitiv.

Audel bringt alles mit


In der Tat bringt der Flügelspieler alles mit, um als ein guter Fußballer zu gelten. So besitzt er eine außergewöhnliche Technik, tolle Flanken, ein sicheres Passspiel und eine geschickte Zweikampfführung, Attribute, die den VfB im Sommer 2010 dazu bewogen haben, drei Millionen Euro für Audel an den FC Valenciennes zu überweisen. Bis 2014 ist der Vertrag des torgefährlichen Spielers datiert.

Labbadia: „Eine tragische Geschichte“

Die bisherige Bilanz liest sich ernüchternd. So hat er in zwei Jahren, in denen er beim Traditionsteam vom Neckar unter Vertrag gestanden hat, nur 77 Minuten an Einsatzzeit aufweisen können. Seit Dezember 2010 kommt er sogar auf keinen einzigen Einsatz mehr. Der Grund: Ein Kreuzband-, Innenband- und Meniskusriss im rechten Knie. Sogar der Knorpel ist beschädigt worden. Dazu ein mitleidender VfB-Trainer Bruno Labbadia: „Es ist eine fast schon tragische Geschichte.“

Keine kurzfristigen Ziele

Die Ambitionen waren vor der kommenden Saison enorm. Diesmal fällt er wegen einer Oberschenkelzerrung aus. Für den Pechvogel selbst kein Grund zum Trauern, wie er dem kicker mitteilt: „Das ist ganz normal, ich muss meine Muskeln wieder neu trainieren und aufbauen.“ Die Verletzungspause hat er dazu nutzen können, um Geduld zu entwickeln: „Es war sehr hart, so lange ausgeschlossen zu sein.“ Topmotiviert meint er: „Ich bin froh, dass ich diese dunkle Zeit überwunden habe und ich werde jetzt nicht sagen, dass ich so schnell wie möglich wieder einsteigen will. Ich setze mir keine kurzfristigen Ziele mehr.“

Hoffnung auf „neuen Audel“


Derweil ist die medizinische Abteilung der Cannstädter absolut überzeugt, dass Audel schon in den nächsten Wochen das Training wieder aufnehmen kann. Sportdirektor Fredi Bobic drückt seinen Wunsch in Worte aus, wenn er sagt: „Wir hoffen alle, dass sein Knie hält.“ Audel möchte es allen Kritikern zeigen und endlich sein wahres Leistungsvermögen auf den Platz bringen. So erklärt er hoffnungsfroh: „Ich
hoffe, dass ich in dieser Saison ein neuer Johan bin.“

EURE MEINUNG: Kann Johan Audel in der nächsten Saison endlich sein wahres Leistungsvermögen zeigen?
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