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Nicht nur die Fans des Hamburger SV werden langsam ungeduldig, was das Thema Transfers betrifft. Auch Investor Klaus-Michael Kühne will endlich Klarheit - und droht mit Absprung.

Hamburg. Die Transferaktivitäten beim Hamburger SV geraten immer mehr ins Stocken. Besonders der Transfer des Wunschspielers Rafael van der Vaart von Tottenham Hotspur scheint immer mehr in weite Ferne zu rücken. Nicht nur bei den Anhängern stößt das auf Unzufriedenheit - auch Investor Klaus-Michael Kühne wird langsam ungeduldig!

Transfer-Hickhack

„Wenn ich in den Gesprächen mit dem Vorstand nicht ein bisschen Resonanz und Aktivität in dem von mir angeregten Sinne erkenne, dann muss ich passiv bleiben“, erklärte Kühne im Gespräch mit der Welt am Sonntag. Tatsächlich wurde in den letzten Tagen und Wochen viel geredet rund um Hamburg - passiert ist aber kaum was. Besonders das Hickhack um Rafael van der Vaart, Paolo Guerrero und Gökhan Töre wurde von der Öffentlichkeit negativ empfunden.

Ungeduld macht sich breit

Nun macht Kühne - klarer Befürworter eines Transfers von Rafael van der Vaart - ein wenig Druck und antwortet auf die Frage, ob er sich bei einem geplatzten Transfer zurückziehen werde folgendermaßen: „So drastisch würde ich das nicht sagen, aber ich müsste darum bitten, mir meinen Anteil am Verkauf von Paolo Guerrero in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro zu überweisen.“

Seit 2010 Geldspritzen

Kühne ist Verwaltungsratsmitglied und Mehrheitseigner des internationalen Logistikdienstleisters Kühne + Nagel und greift dem Hamburger SV bereits seit 2010 unregelmäßig als Investor unter die Arme. Seit einiger Zeit investiert der 75-Jährige mehr Zeit und Geld als früher in den Verein und will ihn wieder zurück an die Spitze führen.


EURE MEINUNG: Sollte der Hamburger SV im Transferhickhack um Rafael van der Vaart nun endlich mal ein Machtwort sprechen?
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