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Aus dem Kraichgau ging es für Starke nach München. Eine neue Stadt, ein neuer Verein und die Chance, nun jede Saison „um Titel mitzuspielen“, erwarten den Torhüter.

München. Tom Starke wird sich umgewöhnen müssen. Von nun an trägt er nicht mehr die Nummer eins, nein, er ist Ersatz. Mit 31 Jahren entschied sich der Torwart, von der TSG 1899 Hoffenheim, wo er fest gesetzt war für den Platz zwischen den Pfosten, zum FC Bayern München zu wechseln. Hier wird er auf der Bank Platz nehmen und als erfahrener Sportler die Mannschaft unterstützen.

Ganz neu ist der Platz an der Seitenlinie für den 31-jährigen Starke nicht. „Ich habe die Erfahrung schon gemacht als junger Torwart, hinter Jörg Butt habe ich schon fünf Jahre auf der Bank gesessen“, zitiert ihn die vereinseigene Homepage. Damals bei Leverkusen war Starke Butts Back-up, jetzt tritt er Jörg Butts Erbe auf der Münchner Ersatzbank an.

„Etwas ganz Besonderes“

Jetzt möchte er auch ohne Startplatz die Mannschaft anspornen und richtig „Gas geben“. Der Wechsel zu Bayern bedeutet dem Schlussmann sehr viel. Es sei „etwas ganz Besonderes.“ Trotzdem ist ihm der Entschluss nicht leicht gefallen: „Ich war sechs Jahre die Nummer eins.“ So musste er sich zunächst in der neuen Aufgabe wiederfinden, aber dann „war es relativ schnell klar.“

 

„Die Chance, um Titel mitzuspielen, bei einer Mannschaft, die auf Weltklasseniveau spielt. Das ist schon eine Sache, die ich gerne mitnehmen wollte.“ Ein Fight in der Rückrunde um den Meistertitel, das Erreichen des Pokal finales und des Champions-League-Finales, das sind Hausnummern allein aus der letzten Saison, die den Ex-Hoffenheimer gelockt haben dürften. Das nächste Etappenziel auf dem Weg zu den Titeln ist auch Starke klar.

Jetzt muss er erst einmal seine „Leistung im Training bringen.“ Er muss am Ball bleiben, denn: „Irgendwann kommt es vielleicht auch mal woanders drauf an, Leistung zu bringen.“ Dann steht Tom Starke bereit!

 

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