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Emanuel Pogatetz: Die Champions League ist das Ziel
Neuer Job, neues Umfeld. Nach den ersten Arbeitstagen in Wolfsburg schildert Emanuel Pogatetz seine ersten Eindrücke. Enttäuscht wurde er nicht. Er passt ins Rudel.
Wolfsburg. Die erste Arbeitswoche im neuen Job ist um, die Schuhe haben ihren Platz im Spint gefunden, der Weg vom Parkplatz zur Kabine ist abgespeichert. Auch auf dem Trainingsplatz ging es für Emanuel Pogatetz schon hoch her. Er beeindruckte Trainer und Mitspieler beim VfL Wolfsburgmit dem Willen und Einsatz, mit dem er an jede bisherige Einheit ging. So soll es bleiben, schließlich sieht Pogatetz am neuen Arbeitsplatz Aufstiegschancen.So positiv er auf sein neues Umfeld gewirkt hat, so gut ist auch sein eigener Eindruck: „Der ist rundum positiv. Ich war darauf eingestellt, dass es gleich ordentlich losgeht und erlebe daher in den ersten Tagen keine Überraschungen“, wird Pogatetz auf der vereinseigenen Homepage zitiert. Auch die Intensität stimmt. „Ich denke wir arbeiten gut, alle ziehen voll mit.“
Alles super - jetzt Champions League
„Von der Mannschaft bin ich super aufgenommen, es sind super Typen hier. Dass wir alle an einem Strang ziehen, ist besonders wichtig für den Erfolg. Das klappt schon sehr gut.“ Erfolg ist das richtige Stichwort! Pogatetz hat sich viel vorgenommen. „Ganz klar die Chance, zu einem Verein zu kommen, der den Anspruch und die Aussicht hat, in der Champions League zu spielen. Das ist eines meiner großen Ziele in meiner Karriere, welches ich mit dem VfL erreichen möchte, was auch möglich ist.“
Im Februar verlängerte Pogatetz seinen Vertrag bei Hannover 96 noch um weitere zwei Jahre, im Sommer kam der Sinneswandel. Scheinbar schätzt er die Chancen, mit seinem ehemaligen Verein in der Königsklasse anzugreifen, weitaus geringer ein: „Deswegen bin ich sehr glücklich, nun in Wolfsburg zu sein, als das Angebot kam musste ich nicht zweimal überlegen. Hier sind die Möglichkeiten alles in allem größer, in Zukunft weiter vorne mitzuspielen.“ Letzte Saison landete Hannover vier Punkte vor Wolfsburg auf dem für die Europa League qualifizierenden siebten Platz. Vielleicht ist Pogatetz nun das Zünglein an der Waage.
Leitmotiv: „Vorne mitspielen“
So knapp hatte der VfL Wolfsburg in der letzten Spielzeit die Teilnahme im europäischen Geschäft verspielt. Für Pogatetz sind die Ziele klar: „Ich hatte zuletzt zwei gute und erfolgreiche Jahre in Hannover, habe eigentlich immer meine Leistung gebracht. Das soll jetzt natürlich so weitergehen. Als Team müssen wir den Anspruch haben vorne mitzuspielen, auf jeden Fall das internationale Geschäft erreichen.“ Seiner Verantwortung als Neuzugang, der die wackelige Innenverteidigung dicht machen soll, ist er sich ebenfalls bewusst: „Ich möchte meinen Beitrag leisten, damit dies gelingt, dafür sorgen, dass wir als Mannschaft weniger Gegentore bekommen als zuletzt. Ich denke deshalb hat sich Felix Magath auch um mich bemüht.“
Boss Magath wird besonders froh sein, zu hören, dass der neue Mitarbeiter nicht nur zum Kaffeekochen nach Wolfsburg gekommen ist. Leute wie ihn kann jedes Unternehmen gebrauchen. Leute, die mit Eifer und dem nötigen Selbstbewußtsein versuchen, ihre Pläne zu verwirklichen.
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