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Sie gelten als leidenschaftlich und emotional. Doch diesmal haben die beiden Offensivkünstler des BVB ihre Begeisterungsfähigkeit nicht zügeln können: Pyros nach dem Doublesieg.

Dortmund. Oft sind die Fußball-Profis ein Vorbild für die Fans. Zumindest sollten sie solch eine Funktion ausüben. Speziell in den letzten Wochen wurde ausführlich über die Gefahren und Risiken von Pyrotechnik debattiert. Nun haben sich mit Kevin Großkreutz und Lucas Barrios (inzwischen zu Guangzhou gewechselt) von Borussia Dortmund zwei Spieler danebenbenommen.

Beim Doublegewinn wurde gefackelt

Die Freude über das Double des BVB aus Meisterschaft und DFB-Pokalgewinn war so enorm, dass die beiden Offensivakteure am 13. Mai anlässlich des Triumphkorsos durch die Dortmunder Innenstadt brennende Bengalos gezündet haben. Von der Staatsanwaltschaft wurde umgehend ein Ermittlungsverfahren gegen die beiden „Heißsporne“ eingeleitet, welches allerdings nun wieder eingestellt worden ist.

Kein Beweis für strafrechtlich relavante Bengalos

Staatsanwalt Henner Kruse begründet diesen Schritt gegenüber den Ruhr Nachrichten: „Wir haben das Verfahren jedoch eingestellt, weil wir nicht mehr erkennen konnten, ob die Bengalos strafrechtlich relevant sind.“ Dabei erwiesen sich zwei Fakten als glücklich für die Spieler. Auf den konfiszierten Überresten der Fackeln war nicht mehr ersichtlich, ob diese Bengalos für den europäischen Markt zugelassen worden sind.

„Die Spieler haben Glück gehabt“

Und: Es gab keinen Vorsatz und durch die Tatsache, dass der Abstand zur feiernden Menschenmenge ausreichend gewesen ist. So kommt die Oberstaatsanwältin Dr. Inga Holznagel zu der Ansicht: „Die Spieler haben Glück gehabt“. Die Pyrotechnik wurde den Profis am Schwanenwall von einem BVB-Fan mitgegeben. Die Fackeln können zu Rauchgasvergiftungen und schweren Verbrennungen führen.

Ist die Südtribüne gefährdet?

Auch  Borussia Dortmund selbst ist nicht gerade erfreut über solch ein Vergehen. So teilte BVB-Sprecher Sascha Fligge gegenüber den Ruhr Nachrichten mit: „Wir wollen so etwas nicht sehen. Unsere Spieler wissen das auch längst.“ Und er begründet seine Angst: „Ein Stehplatzverbot würde uns treffen wie eine Keule - und wir wollen das Kulturgut Südtribüne als größte Stehplatztribüne Europas auf jeden Fall erhalten.“

EURE MEINUNG: Wäre eine Bestrafung für Kevin Großkreutz und Lukas Barrios angebracht gewesen?

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