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Der technische Direktor der Schweizer Nationalmannschaft Peter Knäbel geht davon aus, dass der Neuzugang der Borussia bei Olympia für seine Mannschaft aufläuft.

Basel. Das Schweizer Toptalent Granit Xhaka wechselt zur neuen Saison vom FC Basel zu Borussia Mönchengladbach. Doch wie es aussieht, könnte es passieren, dasd die Borussen den 19-Jährigen für die Sommerolympiade in London abstellen müssen.

Teilnahme kostet Xhaka die Saisonvorbereitung

Für Borussia Mönchengladbach steht eine schwere Saison vor der Tür. Nach dem vierten Platz im letzten Jahr dürfen sie in der Champions-League-Qualifikation antreten und haben dabei berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Königsklasse. Die Planungen für die neue Saison laufen bereits auf Hochtouren. Einer der Hoffnungsträger ist Granit Xhaka, der vom FC Basel an den Rhein wechselt. Doch nun kommt der Schweizer Fußballverband dazwischen, der Xhaka für die olympischen Spiele in London nominieren will. Damit würde der Mittelfeldspieler große Teile der Vorbereitung auf die neue Saison verpassen.

Knäbel: „Wir wollen mit den besten Spielern zu Olympia”

Der technische Direktor des Schweizer Fußballverbandes, Peter Knäbel, möchte den 19-Jährigen um jeden Preis dabei haben. Gegenüber Bild erklärte der 45-Jährige: „Die Schweiz ist erstmals seit 84 Jahren wieder beim olympischen Fußballturnier dabei, das ist für das Land ein enorm wichtiges Ereignis. Wir wollen natürlich mit den besten Spielern zu Olympia. Und nach einem FIFA-Entscheid müssen die Klubs die U21-Profis ja auch abstellen.” Damit scheinen sich die Anzeichen zu verdichten, dass Gladbach erst einmal ohne Xhaka planen muss.

Entscheidung fällt nächste Woche

Die Borussia ist damit nicht einverstanden. Sie möchte den Neuzugang und großen Hoffnungsträger für die kommende Bundesligasaison unbedingt in der Vorbereitung dabeihaben. Doch das wäre bei einer Olympiateilnahme nur eingeschränkt möglich. Das Turnier findet in der heißen Phase der Vorbereitung statt, vom 27. Juli bis 12. August. Der erste Bundesligaspieltag ist vom 24. bis zum 26. August terminiert. Dazu kommen noch die wichtigen Qualifikations-Spiele für die Champions League. Doch anscheinend gibt es noch Hoffnung für eine Einigung zwischen den beiden Parteien. Knäbel teilte gegenüber Bild mit: „Olympia-Delegationschef Jean-Claude Donzé und Lucien Favre, die sich gut kennen, haben sich bereits ausgetauscht. Diese Gespräche verlaufen sehr freundschaftlich. Wir wollen eine Lösung, mit der alle leben können. Nächste Woche gibt es eine definitive Entscheidung.”

Knäbel: „Xhaka ist wie Götze”

Vom Schweizer Jungprofi hält Peter Knäbel einiges. Er vergleicht ihn in seiner Entwicklung mit Mario Götze von Borussia Dortmund. Doch auch schon in der Jugend, hat ihn der heute 19-Jährige überzeugt. Knäbel: „Ich kenne ihn seit der D-Jugend. Dass er eine riesige Spielintelligenz und einen starken linken Fuß hat, konnte man bereits damals sehen. Aber eigentlich ist er ein Spät-Entwickler, so wie Mario Götze. Den richtigen Leistungssprung hat er erst mit 17 gemacht.” Er glaubt auch daran, dass der Wechsel zu Borussia Mönchengladbach der richtige Schritt war: „Er hat eine natürliche, junge Autorität. In Gladbach gibt’s für ihn passenden Bedingungen für den nächsten Karriere-Schritt.” Die Borussia kann sich also schon einmal auf den hochveranlagten Schweizer freuen, der sich selbst bereits entscheiden hat - geht es nach Xhaka, startet er in der Vorbereitung für die Fohlen durch und verzichtet auf die Spiele, wie er im Vorfeld bereits verlauten ließ.

 

EURE MEINUNG: Wie  wird sich Granit Xhaka in der Bundesliga schlagen?

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