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HSV-Boss Jarchow schließt bei möglichen Verkäufen nichts aus
Der Hamburger SV hat finanziell Probleme. Deshalb muss man kreative Lösungen finden. Es gibt verschiedene Wege zur Qualitätssteigerung und Kostensenkung. Welcher ist der Richtige?
Hamburg. Beim Hamburger SV herrscht in diesen Tagen ein großes Problem. So ist kein Geld da, dafür umso mehr Spieler, die in diesen Tagen möglichst zahlreich und gewinnbringend verkauft werden müssen. Deshalb wartet in den nächsten Tage auf die HSV-Verantwortlichen eine Menge Arbeit.Über 30 Spieler im Kader
Fast drei komplette Mannschaften kann der HSV derzeit aufbieten, denn über 30 Spieler gehören dem Kader an. Das Ziel von Fink ist es letztlich 24 Spieler zu haben, mit denen er intensiv arbeiten kann. Bisher wurden drei Spieler mit Rene Adler, Artjoms Rudnevs und Maximilian Beister verpflichtet. Auch externe Sponsoren könnten bei der Verpflichtung von weiteren Neuzugängen helfen. Dazu HSV-Boss Carl Jarchow in der Hamburger Morgenpost: „Ich schließe nichts aus.“
Acht Spieler sollen noch gehen
Jarchow bewahrt Ruhe in dieser hektischen Transferphase. Auch er weiß, dass noch mindestens acht Spieler abgegeben werden müssen. Besonders die Vakanz auf der Position des kreativen Mittelfeldspielers möchte er möglichst schnell beheben. Der 57-Jährige gelassen: „Wir haben noch genug Zeit. Im Moment wird viel Hektik verbreitet.“
Keiner ist unverkäuflich
Zu den geplanten Transferaktivitäten des Hamburger SV kann er folgendes berichten: „Ein Kader mit 24 Profis ist das Ziel. Ob es auch so kommen wird, kann man aber noch nicht sagen. Es gibt keine Liste mit Spielern, die wir abgeben wollen. Am Ende des Tages ist keiner unverkäuflich. Davon im Fußball zu reden, wäre falsch.“
Hilfe von Investor?
Selbstständig möchte der norddeutsche Traditionsverein reagieren, auch wenn der Vorstandschef offen zugibt: „Am liebsten wollen wir das mit eigenen Mitteln machen. Wir müssen aber auch nach kreativen Lösungen suchen.“ Bei den HSV-Spielern Gökhan Töre und Jacopo Sala ist auch weiterhin Chelsea London beteiligt. Deshalb ist eine Beteiligung eines Investors an den Transfererlösen nicht möglich. Jarchow begründet dies: „Zurzeit gibt es dort aber keinen Anlass. Außerdem ist eine Reduzierung auf Herrn Kühne falsch. Es gibt immer wieder Spieler, an denen man nicht hundert Prozent der Rechte hat.“
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