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Der ehemalige Bayern-Spieler ist einer der Leistungsträger für Hannovers Höhenflug in den letzten beiden Saisons. Nun aber warnt er vor zu großen Erwartungen.

Hannover. Hannover 96 schreibt seit der gelungenen Rettung am letzten Spieltag der Saison 2009/2010 sportlich fast durchgehend positive Schlagzeilen. In einem Interview mit dem Kicker macht der Ex-Nationalspieler Jan Schlaudraff keinen Hehl daraus, dass es so auch in Zukunft weitergehen soll. Gleichzeitig versucht er jedoch auch zu hohe Ansprüche zu vermeiden.

2010 war Hannover fast abgestiegen. Nach der spektakulären Rettung folgte eine Traum-Saison, bei der am Ende Tabellenplatz vier heraussprang. In der nun abgelaufenen Spielzeit konnte man die Leistung mit Platz sieben bestätigen. Leistungsträger Jan Schlaudraff weiß, worauf es jetzt vor allem ankommt. „Man muss aufpassen, dass die Erwartungen nicht zu hoch werden. Sportlich wichtig wird sicher ein guter Start. Dafür müssen wir in der Vorbereitung sehr gut und konzentriert arbeiten und uns so fit machen, dass wir wieder 40 bis 50 Spiele Vollgas geben könnten“, so der 28-Jährige gegenüber dem Kicker.

Oben festsetzen

Die Zeichen stehen gut für Hannover. Man hat nicht den Eindruck, die Mannschaft werde ziemlich bald wieder im Mittelmaß verschwinden. Das sieht auch der ehemalige Aachener so: „Wir haben die realistische Chance, uns in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen. Ob´s mit dem Europacup jedes Mal klappt, muss man sehen. Zumal es eventuell nächste Saison wieder einen Platz weniger für die Liga gibt.“

Die Gegner stellen sich auf Hannover ein

Schwierig wird auch der wachsende Respekt der Gegner. Unterschätzt wird Hannover schon lange nicht mehr. „Es wird künftig noch öfter der Fall sein, dass wir selbst etwas fürs Spiel tun müssen. Die Gegner kennen uns, wir sind gefordert, das Spiel nach vorne besser zu entwickeln. Mit guten Außenverteidigern, variabel im Mittelfeld, mit guten Stürmern. Ich sehen eine große Herausforderung, da noch einiges aus uns herauszukitzeln“, verriet Schlaudraff dem Kicker.

Punktuell verstärken

Um dennoch weiterhin so erfolgreich zu sein, muss die Mannschaft ständig verstärkt werden. Allerdings hebt man auch in diesem Punkt in Hannover nicht ab: „Wunderdinge sind auf dem Transfermarkt nicht zu erwarten und auch nicht nötig. Aber punktuell wird sich sicher etwas tun.“ So sind in der niedersächsischen Landeshauptstadt alle davon überzeugt, dass der erfolgreiche Weg weitergeführt wird.

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