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Als Kölns Abstieg besiegelt war, stürmten „Fans“ das Spielfeld und randalierten. Doch nicht nur im Stadion, auch im Haus von Geromel gab es am Abend unschöne Dinge zu sehen.

Köln. Die Spieler wurden kurz vor Spielende vom Schiedsrichter Florian Meyer gewarnt und aufgefordert nach Abpfiff sofort in die Kabine zu gehen. Er pfiff die Partie zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Bayern München einige Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit ab. Dann kam es zu schweren Auseinandersetzungen auf dem Spielfeld und an dessen Rande.

Mit dem Abpfiff drang starker Rauch von der Südtribüne und im Nebel der Rauchbomben kletterten „Fans“ über den Zaun und stürmten gen Spielfeld. Das Auffangnetz haben sie heruntergerissen und durchdrungen. Die Randalemacher wurden auf dem Feld von den Polizisten empfangen.

„Es ist eine Schande, was hier im Stadion abgegangen ist“

„Es ist eine Schande, was hier im Stadion abgegangen ist. So etwas gehört nicht ins Fußballstadion. Ich hoffe, dass niemandem etwas passiert ist. Der Schiedsrichter hat uns bereits 30 Sekunden vor dem Abpfiff mitgeteilt, dass wir direkt nach dem Abpfiff in die Kabine gehen sollen. Das sind keine Fans, das sind Idioten, die die Fußballbühne nutzen“, sagte Bayerns Nationalstürmer Mario Gomez am Samstag im TV-Sender Sky.

Auch Thomas Müller konnte es kaum glauben und bat im Vorfeld den Schiri bereits um Hilfe: „Wir haben den Schiedsrichter gefragt, ob er nicht zehn Sekunden eher abpfeifen kann, damit wir sicher in die Kabine kommen. Das hat er auch gemacht.“

Stadion sang gegen Ultras

Auch wenn die Polizei im Innenraum wartete, kam es zu handfesten Prügeleien mit Schlagstöcken und Pfefferspray, wobei auch einige Personen verletzt wurden. Die Einsatzkräfte schafften es aber, die nachrückenden Randalierer vom Spielfeld fernzuhalten. Auch die anderen Fans im Stadion mischten mit. Aber nicht aufseiten der „Fans“, sondern sie unterstützten und applaudierten der Polizei. Auch Anti-Ultra-Gesänge klangen von den Rängen, die mehrheitliche Stimmung war gegen die Randalierer und für die Polizei.

Schande nahm ihren Lauf

Aber nicht nur die Szenen im Stadion sind erschreckend. Auch am Abend ging es noch weiter. Einige Chaoten des FC besuchten den brasilianischen Abwehrspieler und Kapitän der Kölner in seinem Haus. Er hatte im Spiel gegen Bayern ein mehr als unglückliches Eigentor mit verursacht. Anscheinend wollten ihn einige betrunkene „Fans“ zur Rede stellen. Der Hausverwalter konnte die randalierenden Eindringlinge aufhalten. Als die alarmierte Polizei eintraf, waren sie bereits wieder verschwunden. Geromel war zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause und wurde von der Polizei über die Vorfälle informiert.

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