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Nachdem Jörg Schmadtke am Freitag um die Vertragsauflösung bat, bedauert 96-Präsident Martin Kind die Entscheidung des Managers - der Kontakt nach Köln dementiert.

Hannover. Am Freitag bat Manager Jörg Schmadtke um die Auflösung seines Vertrags bei Bundesligist Hannover 96. Als Grund gab Schmadtke seine familiäre Situation an. 96-Präsident Kind bedauerte die Entscheidung des Managers nun gegenüber einer regionalen Zeitung.

96-Präsident Kind: „Ein deutlicher Rückschlag“

„Das ist ein deutlicher Rückschlag“, gestand Kind gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Einen allzu großen Einschnitt wollte Kind in Schmadtkes Abgang aber nicht sehen: „96 hat schon vor Herrn Schmadtke in der 1. Bundesliga gespielt, und auch wenn der Vertrag mit ihm aufgelöst worden ist, wird 96 weiter Fußball spielen“, sagte der 78-Jährige weiter.

Schmadtke holte Abdellaoue, Ya Konan und Diouf

2009 war Schmadtke von Alemannia Aachen nach Hannover gekommen und hat gemeinsam mit Trainer Mirko Slomka wesentlichen Anteil am Aufschwung der 96er in den vergangenen Jahren. Unter anderem holte der frühere Torhüter die beiden Stürmer Mohamed Abellaoue und Didier Ya Konan aus Norwegen sowie Mame Diouf von Manchester United an die Leine.

Vertragsauflösung erst am Saisonende

Der Vertrag des 48-Jährigen kann aber erst nach dem letzten Saisonspiel am 5. Mai gegen den bereits abgestiegenen FC Kaiserslautern aufgelöst werden. Gerüchten zufolge soll Schmadtke vor einem Wechsel zum 1. FC Köln stehen.

Kein Angebot aus Köln

Der 96-Manager selbst dementiert, Kontakt zum FC zu haben: „Nein, es gibt kein Angebot aus Köln. Es sind einzig und allein private und persönliche Gründe, die ich nicht breittreten werde in der Öffentlichkeit. Da bitte ich auch um Diskretion und Respekt davor. Ich habe versucht, die Dinge, die mich persönlich bewegen und zu dem Entschluss haben kommen lassen, aus Hannover heraus zu regeln. Das ist mir nicht gelungen. Und jetzt muss ich da die Reißleine ziehen und mich leider Gottes und auch schweren Herzens aus Hannover verabschieden. Mir tut es auch total leid, dass diese Geschichte jetzt vor den letzten beiden Spieltagen in der Öffentlichkeit gelandet ist“, so Schmadtke am Samstag gegenüber Sky.

„Das stört mich“

Zudem störe ihn, dass er seit geraumeer Zeit mit den Kölnern in Verbindung gebracht wird: „Das stört mich, weil meine private Situation ein Stück weit dadurch missbraucht wird, weil in der Öffentlichkeit der Verdacht entsteht, ich würde irgendwelche Themen vorschieben, um den Verein zu verlassen. Ich habe keinen Kontakt und im Moment auch keine Gedanken an einen anderen Verein. Ich habe andere Dinge, die mich beschäftigen - und die sind für mich bedeutsamer als ein anderer Klub.“

Eure Meinung: Geht Schmadtke nach Köln?


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