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Aufgrund des guten Abschneidens der Bundeligavereine konnte der dritte Platz gegenüber den Italiener verteidigt werden. Auch an der Spitze könnte es Veränderung geben.

Nyon. Die guten Ergebnisse der Bundeligavereine finden nun auch ihren Ausdruck in der UEFA-Fünfjahreswertung. Dabei konnten Hannover 96 und Schalke in der Europa League und besonders die Bayern aufgrund des Finaleinzugs der Champions League punkten. Wegen der starken Saison der spanischen Vertreter in den Wettbewerben könnte es nächste Saison zum Machtwechsel an der Spitze kommen.

Bundesliga setzt sich ab

Nach den Ergebnissen dieser Europapokal-Woche konnte die Bundeliga ihren Vorsprung auf den vierten Platz, der zurzeit von den Italienern gehalten wird, vergrößern. Deutschland hat nun 75,019 Punkte auf dem Konto, gefolgt von Italien mit 59,981 Punkten. Besonders die Bayern konnten mit dem Finaleizug schon ordentlich Punkte machen, ein Sieg würde noch einige dazu bringen.

Italien und Deutschland gingen jeweils mit drei Mannschaften in die Champions-League-Saison. Borussia Dortmund war der einzige dieser sechs Vereine, welcher die Gruppenphase nicht überstand. Im Viertelfinale schied der AC Mailand als letzter Vertreter der Italiener im europäischen Wettbewerb aus.

Auch in der Europa League weiter

In der Europa League setzten sich die deutschen Vereine ebenfalls gegen die Serie A-Clubs durch. Dort waren es die Schalker und Hannoveraner, die für die nötigen Punkte sorgten. Mit Udinese Calcio schied bereits im Achtelfinale der letzte Verein aus dem Land des vierfachen Weltmeisters aus. Für die deutschen Repräsentanten war ab dem Viertelfinale Schluss. Als Belohnung behält Deutschland seine drei Direktstarterplätze und einen Qualifikationsplatz für die Champions League.

Machtwechsel an der Spitze

Auch an der Tabellenführung der Fünfjahreswertung sieht es ab der kommenden Saison nach einem Führungswechsel aus. Von der enttäuschenden Saison der englischen Klubs können die Spanier womöglich profitieren. Nicht nur auf der Nationalmannschaftsebene wären die Spanier dann die Nummer eins. Lediglich Chelsea konnte die Premier League würdig vertreten und hat die Chance, noch einen Titel zu erringen. Aber alles in allem gingen die englischen Clubs unter. Sowohl Manchester United als auch Stadtrivale Manchester City flogen in der Gruppenphase der „Königsklasse“ aus und blamierten sich dann in der Europa League.

Von dieser schwachen Saison der Vereine des Mutterlands des Fußballs profitieren vor allem die spanischen Clubs, die die europäischen Wettbewerbe dominierten. Im Halbfinale beider Wettbewerbe waren fünf von acht Vereinen aus Spanien. In der Europa League kommt es zu einem rein spanischen Finale zwischen Atletico Madrid und Atheltic Bilbao.

Zeit der Veränderung

In der kommenden Saison droht den Engländern der Verlust der Führungsposition, denn dann verlieren sie  17,875 Punkte aus der Saison 2007/08, wobei den Spaniern für diese Spielzeit nur 13,875 Zähler abgezogen werden. Der Machtwechsel lässt sich an den Zahlen für diese Saison ablesen. In der aktuellen Saison ist Spanien mit 20,571 Punkten klar die Nummer eins vor England (15,125) und Deutschland ist mit 15,083 Punkten bedrohlich nah am zweiten Platz dran.

Eure Meinung: Ist dies das Ende der englischen Dominanz?

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