thumbnail Hallo,

Gladbachs Trainer hat ein Luxusproblem. Sehr viel Geld und eine Menge Spieler, die man damit holen könnte. Schafft es der Schweizer, sich für die Richtigen zu entscheiden?

Gladbach. Borussia Mönchengladbach hat durch seine Millioneneinnahmen Möglichkeiten wie noch nie, auf dem Transfermarkt zuzuschlagen. Die Verhandlungen laufen auf Hochtouren und Trainer Lucien Favre muss sich für die richtigen Spieler entscheiden. Doch genau das scheint ein Problem des Schweizers zu sein.

Millionen für den sportlichen Erfolg

Borussia Mönchengladbach hat die historische Möglichkeit, sich mit viel Geld den sportlichen Aufschwung zu bewahren. Die Transfereinnahmen von Marco Reus (zu Borussia Dortmund) und Dante (wohl zum FC Bayern München) gepaart mit den Einahmen aus DFB-Pokal (3,5 Millionen Euro) und der mögliche Qualifikation für die höchste europäische Spielklasse öffnen eine Menge Türen für potenzielle Spieler.

Kann sich Favre nicht entscheiden?

Nun ist es an Lucien Favre, aus dem großen Pool an interessanten Spielern den oder die Richtigen zu finden. Der detailbewusste Schweizer zerbricht sich den Kopf und hat sich allem Anschein nach noch nicht für einen Neuzugang entschieden. Das könnte auch einige „interessierte“ Spieler abschrecken. Wie die Bild berichtet, platzen durch das zögerliche Verhalten schon die Verhandlungen mit Dortmunds Felipe Santana und Lüttichs Felipe.

„Favre würde im Supermarkt verhungern“

Die Problematik, dass sich der Schweizer bei möglichen Neuzugängen nicht entscheiden kann, ist nicht neu. Schon zu seiner Zeit bei Hertha BSC (2007 bis 2009) witzelte der damalige Manager Dieter Hoeneß in der Bild über seinen Trainer: „Der würde im Supermarkt verhungern, weil er sich nicht zwischen Wurst und Käse entscheiden könnte.“

Der wortgewandte Favre fand damals die passende Antwort: „Und Hoeneß würde immer nur Schokolade kaufen. Hauptsache, schön verpackt und teuer.“

Noch kein Neuzugang

Noch immer steht kein einziger Neuzugang für die kommende Saison fest. Einzig mit dem dem Schweizer Granit Xhaka ist man sich einig geworden. Hier geht es nur noch um die Ablösesumme des 19-Jährigen. Sicher wollen sowohl die Verantwortlichen der Borussia als auch Berater und Spieler abwarten, ob die Gladbacher sich direkt für die Champions League qualifizieren. Man kann nur hoffen, dass es dann nicht zu spät ist und die „Fohlen“ auf ihren Millionen sitzen bleiben.

Eure Meinung: Wird die „Detail-Besessenheit” des Schweizers zum Problem bei den Transfers?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf oder werde Fan von Goal.com auf !

Wie bleibt ihr unterwegs am Ball? Verpasst kein Ergebnis mehr!

Umfrage des Tages

FC Schalke vergibt nach Raul-Abgang die Nummer sieben nicht mehr. Wie findet Ihr das?

Dazugehörig