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Am letzten Wochenende holte der HSV einen wichtigen Sieg gegen den Abstieg. Man konnte sich Luft auf den Relegationsplatz verschaffen. Thorsten Fink warnt vor zu großer Euphorie.

Hamburg. Nach dem wichtigen Sieg des Hamburger SV gegen Hannover 96 hat sich die Situation ein wenig entspannt. Der Bundesliga-Dino konnte sich etwas Luft auf den Relegationplatz verschaffen. Jedoch warnt Thorsten Fink vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg vor allzu großer Euphorie. Die Mannschaft solle an die Leistung des letzten Wochenendes anknüpfen. Dabei soll der Gegner aber auch nicht unterschätzt werden.

Noch nicht über dem Berg

Die Situation hat sich in Hamburg verbessert, aber noch steckt man im Abstiegskampf. „Jeder weiß, dass wir noch ganz unten drin sind. Wir können erst durchschnaufen, wenn wir in Nürnberg gewonnen haben“, so Thorsten Fink gegenüber den Kieler Nachrichten. Damit warnt der Trainer vor zu großer Überheblichkeit und Euphorie. Denn mit einem Erfolg bei den Franken könnte der HSV den Verbleib in der 1. Bundeliga klar machen. So stände nichts im Wege, dass die Bundesliga- Zeit des HSV weiterhin auf die 50 Jahre zu steuert.

Trainingsabbruch während der Woche

Zu dem Trainingsabbruch am Mittwoch (Goal berichtete) sagte Fink, dass es keine ungewöhnliche Maßnahme sei, wenn man das Training vorzeitig beende. „Es kann schon vorkommen, dass ich ein Training fünf Minuten früher beende. Wir wollen uns in dieser wichtigen Phase auch nicht verletzen“, erklärte der Cheftrainer bei der Pressekonferenz zum Spiel. Dies wäre nur ein Zeichen dafür, dass die Mannschaft lebe und das Engagement hoch war.  Trotz des intensiven Trainings wird es wohl kaum Änderung der Aufstellung geben.

Jeffrey Bruma wird auflaufen können, obwohl er sich das Knie am Mittwoch verdreht hatte. In der Offensive lässt Fink sich aber noch alle Optionen offen. Denn dort kann er nach der Genesung von Mladen Petric aus dem Vollen schöpfen. „Ich lasse mir mit der Verkündung Zeit bis zum Spieltag. Ich weiß sicherlich, wer spielen wird, aber möchte es jetzt noch nicht sagen“, so der Übungsleiter in der PK.

Stärken der Nürnberger vor Augen

Den Gegner bedachte Fink mit lobenden Worten: „Nürnberg agiert gut mit langen Bällen, ist eine hungrige Mannschaft, die aggressiv spielt“. Im heimischen Stadion sind die Franken immer ein unangenehmer Gegner. „Nürnberg ist ein schwerer Gegner und ist raus aus dem Abstiegskampf. Dadurch können sie frei aufspielen. Wir müssen etwas dagegensetzen und an die gute Leistung gegen Hannover anknüpfen, einen zweiten Sieg nachlegen“, so die Einschätzung des HSV- Trainers.

Für Heiko Westermann hingegen ist die Reise ins Frankenland eine Rückkehr zur alten Wurzeln. Der Wahlhamburger spielte von 2000 bis 2005 für die SpVgg Greuther Fürth. „Noch heute habe ich eine Menge Freunde in der Gegend“, sagte Westermann den Kieler Nachrichten. Ein Sieg gegen Lokalrivalen aus Nürnberg würde für den ehemaligen Fürther eine Genugtuung sein, wenn gerade dort der Verbleib in Liga eins gefeiert würde.

 Eure Meinung: Kann der HSV in Nürnberg den Verbleib in Liga eins klar machen?

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