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Es gab Zeiten, da gehörte er zu den „ Jungen Wilden" und war fester Bestandteil des DFB-Teams. Doch Verletzung sorgten für ein Stocken in seiner Karriere. Wohin führt nun sein Weg?

Freiburg. Für den SC Freiburg ist die bisherige Bundesliga-Rückrunde eine einzige Erfolgsgeschichte. Mit 23 Punkten in 14 Spielen sind die Breisgauer auf dem sechsten Platz der Halbjahres-Rangliste platziert. Auf den ersten Blick scheint es, als ob es nur Gewinner im Team von Christian Streich geben würde. Doch Andreas Hinkel ist derzeit völlig unzufrieden mit seiner Situation.

In der Rückrunde nur ein 45 Minuten-Einsatz

Nur beim 2:1 Sieg gegen den FC Schalke 04 war der 21-malige deutsche Nationalspieler in einem 45-minütigen Einsatz. Sonst war meist die Bank oder gar die Tribüne der bevorzugte Aufenthaltsort von Hinkel bei Spielen des SCF.

Kreuzbandriss Anfang vom Ende

In seinen Spielen für den Sportklub hat er eindrucksvoll bestätigt, dass ihm sichtlich der Spielrhythmus fehlt. Die Hoffnungen waren groß nach seinen letztlich missglückten Versuchen bei Celtic Glasgow und dem FC Sevilla, wo er nie über einen längeren Zeitraum konstant gute Leistungen abrufen konnte. Möglicher Grund für den stetigen Leistungsabfall des einst hoffnungsvollen Außenverteidigers könnte der Kreuzbandriss im Jahr 2010 sein.

Trainer Streich setzt auf junge Spieler

Beim SC Freiburg wurde ihm sogar mit dem 20-jährigen Erich Sautner ein Spieler aus dem Regionalliga-Team vorgezogen. Daher reichte es im vergangenen Bundesligaspiel gegen 1899 Hoffenheim nicht für eine Kadernominierung. Der in der Winterpause neu verpflichtete Trainer Christian Streich setzt seit seinem Amtsantritt mehr auf junge Spieler, die sein taktisch und läuferisch anspruchsvolles System gut umsetzen können.

Hinkel übt Einsicht

Hinkel erkennt dies neidlos an, wenn er dem kicker sagt: „Wir haben hier mit jungen Spielern einen neuen Weg eingeschlagen. Das muss man anerkennen. Und ich freue mich ohne Neid darüber, was die Jungs leisten. Aber ich muss auch meine Rückschlüsse ziehen.“ Er ergänzt: „Über meine Zukunft kann ich noch nichts Konkretes sagen. Doch jeder sieht, dass ich hier nur im Training eine Rolle spiele...“

International einen guten Namen

Immerhin hat sein Name international keinen allzu großen Schaden genommen, denn dem mittlerweile 30-jährigen geborenen Schwaben liegen laut kicker Angebote aus England, der Schweiz und aus den USA vor. Hinkels Erfolge sind ansprechend. Immerhin konnte er 2007 mit dem FC Sevilla den UEFA-Pokal und den spanischen Pokal gewinnen. Nur ein Jahr später gewann er mit Celtic Glasgow die Meisterschaft und nur ein Jahr später den schottischen Ligapokal.

Eure Meinung: Wie schätzt ihr den Spieler Andreas Hinkel ein?

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