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Des einen Freud' ist des anderen Leid: Während FCK-Trainer Balakov Mitleid mit den eigenen Fans hat, ist Dieter Hecking stolz auf seine Mannschaft.

Kaiserslautern. Nach dem 0:2 des 1. FC Kaiserslautern gegen den 1. FC Nürnberg stand FCK-Trainer Krasimir Balakov die Enttäschung ins Gesicht geschrieben. Ganz anders die Stimmung bei seinem Gegenüber Dieter Hecking, der sich freut, dass das Etappenziel Nicht-Abstieg endlich erreicht ist. Auch Matchwinner Daniel Didavi ist glücklich.

Balakov: „Es tut mir leid für unsere Fans"

Balakov macht aus seinem Unmut keinen Hehl, bemängelte nach Abpfiff die Einstellung seiner Schützlinge: „Es tut mir leid für unsere Fans. Bis zum Gegentor haben wir gut gespielt, haben unsere Chancen nicht reingemacht. Dann bekommen wir aus dem Nichts das 0:1. Danach war es schwierig. Ich erwarte von meinen Spielern Stolz und Mut, ein Spiel gewinnen zu wollen. Das habe ich heute nicht gesehen“, wird der Bulgare von fcn.de zitiert.

Hecking: „Bin von meiner Mannschaft überzeugt"

Erleichtert war Club Trainer-Dieter Hecking nach dem Erfolg auf dem Betzenberg: „Ich habe vor zwei bis drei Wochen schon gesagt, dass man am Saisonende die Ergebnisse selbst holen muss und sich nicht auf die anderen verlassen kann. Man hat den Jungs die Müdigkeit angemerkt, aber sie haben defensiv gut gespielt und den Gegner vom eigenen Strafraum ferngehalten.“

„Mit Selbstvertrauen geht so ein Schuss wie der zur Führung auch mal rein. In der Halbzeit haben wir uns eingeschworen, dieses Spiel nicht mehr abzugeben. Und so haben wir auch den entscheidenden Konter gesetzt. Wir können nicht mehr direkt absteigen, das ist ein Etappenziel. Sollten wir darüber hinaus noch Punkte benötigen, bin ich von meiner Mannschaft so überzeugt, dass wir diese auch holen werden.“

Didavi ist angekommen in Nürnberg

Nach Anlaufschwierigkeiten zu Saisonbeginn ist Daniel Didavi beim FCN nicht mehr wegzudenken. Dementsprechend froh ist der Youngster über die Leistungen der letzten Wochen: „Wir stehen kompakt, jeder bei uns spielt für den anderen. Jetzt haben wir das zweite Mal hintereinander gewonnen, das war unser Ziel. Wir hatten nie Zweifel an uns, aber solange es rechnerisch noch nicht geschafft ist, müssen wir immer alles geben. Gerade läuft es einfach, die Bälle gehen rein. Ich freue mich, dass ich das Vertrauen des Trainers nach meiner schwierigen Hinrunde zurückzahlen konnte.“

Eure Meinung: Was sagt Ihr zum Auftritt des FCK? Fehlt die Einstellung, wie Balakov es bemängelt?

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