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Solbakken ist raus, Feuerwehrmann ist in der Kölner Krise ein weiteres Mal Frank Schaefer. Auf der ersten Pressekonferenz äußerten sich die Beteiligten zur Situatition.

Köln. In der Saison 2011/2012 der Bundesliga sah es lange gut aus für den 1. FC Köln, doch am Ende ging dem FC die Luft aus. Stale Solbakken wurde entlassen. Geschäftsführer Claus Horstmann bestätigte nun auf der Pressekonferenz, dass der Verein im Abstiegskampf „neue Impulse“ brauche. Frank Schaefer meldete sich erstmals seit Ernennung zum Feuerwehrmann zu Wort.

Horstmann präsentiert Schaefer - ein weiteres Mal

Bereits vor rund anderthalb Jahren entschied sich Köln für Frank Schaefer als Retter in der Not. Der ehemalige Jugend-Trainer führte Lukas Podolski und Co. mit einer Siegesserie von sieben Partien zum Klassenerhalt. Dieses Jahr scheint die Aufgabe jedoch um einiges schwerer, auch ob der begrenzten Zeit.

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Geschäftsführer Claus Horstmann machte klar, dass der Klassenerhalt und eine langfristige Ausrichtung das Ziel in den letzten Wochen der Saison seien. „Das Team braucht neue Impulse und der Verbleib in der Bundesliga ist natürlich das vorrangige Ziel. Schaefer kennt das Team und hat gezeigt, dass er es zu Höchstleistungen führen kann“, erklärte der 47-Jährige die getroffene Entscheidung. Schaefer genieße nun die volle Rückendeckung aller.

Schaefer: „Keine Sekunde gezögert“

Schaefer weiß um die schwierige Aufgabe, die ihm in den kommenden Wochen bevorsteht: „Es ist kein Geheimnis, dass wir in der schwierigsten Situation der letzten Jahre stecken. Das Restprogramm ist sehr schwer. Ich habe aber keine Sekunde gezögert, als die Anfrage der Geschäftsleitung kam.“

Zweifel am Verbleib in der höchsten Spielklasse Deutschlands hat der 48-Jährige jedoch nicht: „Ich hätte den Job nicht übernommen, wenn ich nicht an den Klassenerhalt glauben würde. Die anderen Mannschaften da unten haben auch Probleme. Wir müssen uns nun als Einheit sehen. Wir können nichts versprechen, aber wir werden alles für den FC geben.“

„Underdog“ gegen Gladbach

Am kommenden Spieltag wartet Borussia Mönchengladbach. Trotz der kleinen Krise der „Fohlen“ sieht sich der FC als Underdog. „Wir wissen, dass wir wie im letzten Jahr einiges bewirken können. Gegen Gladbach sind wir aber natürlich der Underdog, wir wissen aber auch, dass wir dennoch eine Chance haben.“

Schaefer erneut keine langfristige Option

Claus Horstmann stellte außerdem klar, dass es sich bei Schaefer nicht um eine langfristige Lösung handle: „Er wird diese vier Partien bestreiten und danach wieder in eine entscheidende Position zurückkehren.“ Bereits vor einem Jahr trat Schaefer von sich aus zurück, obwohl der FC ihm nach der Rettungs einen langfristigen Vertrag geboten hatte.

Podolski feiert keine Rückkehr als Kapitän

Eine weitere Baustelle im Abstiegskampf will Schaefer nicht aufmachen. „Geromel bleibt Kapitän“, bestätigte der Interims-Trainer auf der Pressekonferenz. Zu Beginn der Saison war es schon fast ein Skandal, als Solbakken Geromel statt Lukas Podolski zum Kapitän der „Geißböcke“ ernannte.

Eure Meinung: Kann sich Köln mit Schaefer retten?

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