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Am Samstag ist Derbyzeit! Joel Matip leckt noch schnell die Wunden nach der Pleite gegen Nürnberg, redet über Papa, Metze und natürlich den BVB.

Gelsenkirchen. Getsern Abend verlor der FC Schalke 04 4:1 in Nürnberg. Joel Matip ärgert sich über die verpasste Chance, in der Tabelle weiter aufzuschließen. Die nächste Chance bekommt er am Samstag, wenn seine Mannschaft den Erzrivalen Borussia Dortmund empfängt. Nach dem Spiel sprach er über seinen neuen Stammplatz, seine Kollegen und seine Ziele.

Die Borussia ärgern

Das muss man Joel Matip hoch anrechnen. Er hat das Wort „Dortmund“ ausgesprochen. Ganz ohne Zwang. Auf die Frage, ob man sich nun an Dortmund rächen wolle, weil der BVB den Knappen 2007 die Meisterschaft vermasselte und nicht müde wurde, dies zu erwähnen, sagte Matip gegenüber dem Fachblatt kicker: „Vor allem geht’s für uns um wichtige Punkte, aber wenn man Dortmund ein bisschen ärgern kann, sagt kein Schalker Nein.“ Er fährt fort: „Rachegedanken habe ich nicht, die würden nicht helfen. Wir wollen Platz drei und im Derby ist man eh heiß.“

Funktionierende Einheit: Papa und Matip

Kyriakos Papadopoulos und Joel Matip sind inzwischen das eingeschworene Innenverteidigerpaar bei S04, seitdem Benedikt Höwedes auf die rechte Seite beordert wurde. Was macht sie so stark? „Wir ergänzen uns gut: Papa ist der aggressivere Typ, der schon weiter vorn draufgeht. Ich mache eher zwei Schritte zurück, um abzusichern.“ Von einer Verdrängung des Kapitäns nach außen will er aber nichts wissen: „Bene hat eben die Qualität, überall zu spielen. Dass er auch hinten rechts so gut klarkommt, ist mein Glück. Dadurch entstand für mich die Chance im Zentrum.“

Metze ist trotzdem nett und das Vorbild heißt Bordon

Dass Christoph Metzelder wegen seiner schwarz-gelben Vergangenheit aufgezogen wird, verneint Joel Matip entschieden: „Das ist kein Thema in der Kabine. Christoph ist ein klasse Mitspieler, der sich voll in den Dienst von Schalke stellt.“ Auch dieses Mal wird Metzelder wegen seiner Verletzung nicht im Derbykader stehen.

Matip ist gerade einmal 20 Jahre alt. Er orientiert sich an Marcelo Bordon, wie er gegenüber dem kicker erklärte: „Er war früher mein Vorbild, dann durfte ich auch noch mit ihm zusammenspielen. Er wusste immer ganz genau, wo er steht, war unheimlich souverän.“ Wenn Matip weiterhin so souverän bleibt wie zuletzt, hat Schalke Rang drei wohl sicher. Und wenn sie dann noch die Borussia ärgern können...

Eure Meinung: Behält Schalke am Samstag die Punkte zu Hause?


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