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Die Anfangsviertelstunde war noch ausgeglichen, danach zeigte sich der HSV und insbesondere die Defensivabteilung nicht bundesligatauglich. Folglich war Trainer Fink angefressen.

Sinsheim. Während die Akteure der TSG 1899 Hoffenheim nach dem letztendlich überzeugenden 4:0-Erfolg über den Hamburger SV zufrieden sind, herrscht bei den HSV-Verantwortlichen Katzenjammer. Trainer Thorsten Fink will nichts beschönigen, Manager Frank Arnesen bemängelt den fehlenden Kampf. Ganz anders drückt sich natürlich TSG-Trainer Markus Babbel aus, der Ex-Stuttgarter ist geradezu euphorisch, lobt die Leidenschaft seiner Mannschaft.

Fink konsterniert: „Es gibt nichts Positives zu sagen“


0:4 verloren, keine Leidenschaft, kein Kampf – dementsprechend bedient war Thorsten Fink nach dem Abpfiff: „Von uns gibt es nichts Positives zu sagen. Die ersten zehn Minuten waren gut. Dann haben wir gezeigt, dass wir schönen Fußball spielen können, aber nicht kämpfen. Der Sieg geht natürlich klar in Ordnung. Wir haben bereits gezeigt, dass wir Abstiegskampf können. Die Mannschaft muss am Wochenende Reaktion zeigen“, wird Fink auf der Internetseite der TSG Hoffenheim zitiert.

Ins gleiche Horn bläst Sportchef Frank Arnesen, sagt, dass er „sehr enttäuscht“ sei. „Wir hatten uns gut vorbereitet und haben eigentlich auch gut begonnen. Nach dem Gegentor haben wir den Kampf aber nicht angenommen und keine 100 Prozent abgerufen.“

Babbel: „Großes Kompliment an die Mannschaft“

Markus Babbel hingegen ist voll des Lobes für den Auftritt seiner Mannschaft: „Ein großes Kompliment an die Mannschaft. Sie hat heute alles gegeben. Wir freuen uns über den ersten Heimsieg seit langem. Das Team hat unglaublich viel Leidenschaft an den Tag gelegt und sich den Sieg verdient.“



Jetzt muss an die Leistung angeknüpft werden

Unisono fordern die Hoffenheim-Spieler, dass man jetzt gegen Freiburg nachlegen muss. „Es ist ein sehr gutes Gefühl, der erste Heimspielsieg nach so langer Zeit und dann auch noch ein 4:0. Es klappt immer mehr, wir werden immer mehr ein Team und unser Selbstbewusstsein wächst. Trotzdem gilt es jetzt nach vorne zu schauen, wir haben eine harte Woche hinter uns und müssen jetzt schauen, dass wir uns schnell generieren. Dann gilt es an heute anzuknüpfen“, erwartet Marvin Compper einen ähnlichen Auftritt am Wochenende

Dem kann sich Torschütze Fabian Johnson, der eine seiner besten Partien im 1899-Dress zeigte, nur anschließen: „Heute haben wir uns endlich auch mal zuhause für unseren Aufwand belohnt und unsere Chancen eiskalt genutzt. Jetzt müssen wir gegen Freiburg nachlegen.“

Eure Meinung: Schließt Ihr Euch den Beteiligten an? Fehlt dem HSV die nötige Kampfbereitschaft?


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