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Immer wieder fällt der positive Umgang der Spieler untereinander auf. Der Klassenerhalt befindet sich aufgrund kompakter Teamleistungen der Breisgauer in Reichweite.

Freiburg. Nach dem 2:1-Erfolg in der Bundesliga über Hertha BSC war man sich beim SC Freiburg der Bedeutung dieses Erfolgs durchaus bewusst. Bei den nachfolgenden Interviews war ein Eindruck der positiven Umgangsweise innerhalb des Freiburger Teams förmlich zu spüren. Johannes Flum gab weitere Anhaltspunkte dafür.

Familiäre Stimmung


Während Daniel Caligiuri nichtsahnend ein Interview mit einem Fernsehteam führt, kann es Torhüter Oliver Baumann nicht unterlassen, ihm im Vorbeigehen die Hasenohren zu zeigen. Ein paar Meter weiter wird Mittelfeldmotor Johannes Flum bei einem Fernsehinterview von Trainer Christian Streich geherzt. Die gute Stimmung beim SC Freiburg ist überall spürbar und hat einen nicht zu unterschätzenden Anteil am Freiburger Erfolg. „Ich weiß nicht, wie es in anderen Mannschaften ist, aber bei uns ist die Stimmung von Grund auf positiv“, bestätigte Flum im Gespräch mit Goal.com.

Raffael aus dem Spiel genommen

Der 24-Jährige gehörte zu den Stabilisatoren im Spiel der Breisgauer und hatte durch geschickte Pässe und Zweikampfduelle maßgeblichen Anteil am Freiburger Erfolg gegen die Hertha. „Wir haben uns den Sieg heute verdient. Wir haben es geschafft, einen Topspieler wie Raffael aus dem Spiel zu nehmen und in Berlin zu gewinnen, das ist schon eine große Leistung“, sagte er exklusiv gegenüber Goal.com.

Dembele hatte schwierige Zeit

Von den Leistungen seiner Mitspieler war der defensive Mittelfeldspieler durchaus angetan. „Garra Dembele hat ein unglaublich gutes Spiel gemacht und hat unglaublich viel gearbeitet. Das freut mich besonders für ihn, denn er hatte hier eine schwierige Zeit, da er natürlich auch immer mit Papiss verglichen wird, der jetzt sehr erfolgreich in England ist. Ich glaube, man kann das überhaupt nicht miteinander vergleichen, denn Garra war vorher in der bulgarischen Liga aktiv“, erklärte Flum im Gespräch mit Goal.com.



Trainer kann Reservespieler motivieren


Auch mit Trainer Christian Streich gibt es keinerlei Probleme. Der bescheidene Fußballlehrer sorgt nicht nur für einen familiären Umgang miteinander, was beispielsweise bei jeder Freiburger Auswechslung deutlich wird. Er hat offenbar auch die richtigen Motivationstechniken für die Mannschaft: „Jeder Trainer hat einen besonderen Einfluss, ob der positiv oder negativ ist. Unser Trainer hat einen enormen Einfluss auf uns. Jeder Reservespieler weiß sofort, was er zu tun hat, wenn er gebraucht wird. Streich predigt die wichtigen Dinge im Training und sagt uns, was wir tun müssen“, führte Flum gegenüber Goal.com fort. Daher fallen Ausfälle wie die von Cedric Makiadi und Julian Schuster auch nicht so stark ins Gewicht.

Flum mit fehlerfreier Leistung

Johannes Flum, der 2008 für eine geringe Ablösesumme vom SC Pfullendorf nach Freiburg kam, hat sich in dieser Saison durchgesetzt und 28 von 30 möglichen Spielen bestritten. Der beidfüßige Mittelfeldmann erzielte in dieser Saison bereits drei Tore und bereitete zudem fünf weitere vor. Auch am Dienstagabend bot er eine fehlerfreie und abgeklärte Leistung.

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