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Lukas Podolski stellt sich schützend vor Taxi-Randalierer Slawomir Peszko

Der Nationalstürmer nimmt seinen Kollegen aus der Schusslinie. Die Konzentration müsse auf den Abstiegskampf gerichtet werden. Solbakken hingegen zeigt sich „tief enttäuscht“.

Köln. Slawomir Peszko sorgte in der Nacht nach dem 1:1 gegen Werder Bremen am Samstag für einen Skandal. Während einer Taxifahrt nach Düsseldorf hatte der Mittelfeldspieler des 1. FC Köln im angetrunkenen Zustand randaliert. Es folgte die Unterbringung in einer Ausnüchterungszelle. Mannschaftkollege Lukas Podolski nimmt Peszko jetzt in Schutz.

Lukas Podolski nimmt nach dem Skandal um seinen Mitspieler Slawomir Peszko diesen in Schutz und stellt sich demonstrativ vor seine Mannschaft.

„Es ist vieles passiert. Aber es hilft jetzt hier keinem, das Team und den ganzen Verein in den Dreck zu ziehen, sondern es geht um viel mehr. Darum, hier in der Liga zu bleiben. Da sollte die Konzentration drin liegen, denn das ist das große Ziel. Der FC muss erstklassig bleiben“, sagte der Nationalspieler gegenüber dem Kölner Express.

„Peszko hat sich entschuldigt. Er hat sich noch nie was zu Schulden kommen lassen hier. Ich denke man sollte das Thema jetzt abhaken,“ wird der Stürmer weiter zitiert.

Geldstrafe und Suspendierung nach Taxifahrt

Der polnische Nationalspieler hatte nach dem Skandal eine Geldstrafe von angeblich 25.000 Euro erhalten. Zudem ist der Mittelfeldspieler für das Auswärtsspiel gegen den FSV Mainz aus dem Kader gestrichen worden. So wird Köln-Trainer Stale Solbakken in der Welt wie folgt zitiert: „Ich bin tief enttäuscht. Ich habe erst gedacht, das ist ein Aprilscherz. Slawo ist gegen Mainz natürlich nicht dabei. Ich muss meinen Spielern vertrauen können. Was er getan hat, ist nicht zu akzeptieren.“

Peszko droht Aus in der Nationalmannschaft

Auch der polnische Nationaltrainer Francizsek Smuda droht nun mit einer Nicht-Berücksichtigung für die Europameisterschaft im eigenen Land. So zitiert die Welt den Nationaltrainer folgendermaßen: „Ich habe ihm schon einmal eine ähnliche Eskapade verziehen. Das ist nicht entschuldbar und wirft ein schlechtes Licht auf alle polnischen Spieler, sogar auf die von Borussia Dortmund“, sagte der Trainer und ließ damit ließ damit eine zukünftige Nominierung offen.

Lukas Podolski hofft nun , dass Nationaltrainer Francizsek Smuda Gnade verwalten lässt: „Ich hoffe trotzdem, dass Slawo mit zur Euro fährt. Es ist sein Traum und er ist für das polnische Team wichtig.“

Wie die Domstädter mit dem Verlust des Mittelfeldspielers umgehen, bleibt im Spiel gegen den FSV Mainz abzuwarten.

Eure Meinung: Was sagt ihr zum Fall Slawomir Peszko? 

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