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Rene Adler: „Ich würde die Nationalelf nie abhaken“

Bayer-Keeper Rene Adler ist wieder fit und wird ausgerechnet gegen seinen womöglich künftigen Klub wieder Bundesliga-Luft schnuppern.

Leverkusen. Die lange Leidenszeit des Rene Adler hat ein Ende: Nach seinem Comeback in der zweiten Mannschaft von Bayer Leverkusen wird der Schlussmann am Ostersonntag auf der Bank der Profis Platz nehmen. Gegner der Elf von Interimscoach Sami Hyypiä ist ausgerechnet der Hamburger SV. Jener Klub, bei dem Adler zur kommenden Saison anheuern soll. Gegenüber der Bild am Sonntag betonte er jedoch, dass der Transfer nach wie vor nicht fix sei..

„Natürlich kann ich die Tabelle lesen“

„Ich habe den Medizincheck in Hamburg gemacht, aber noch ist nichts in trockenen Tüchern. Ich möchte nicht über ungelegte Eier reden. (…) Beide Seiten haben gesagt, dass sie bis Mitte April Klarheit haben wollen. Viel länger sollte es nicht dauern“, sagte Adler.

Dass die Hanseaten derzeit gegen den Abstieg kämpfen, stört ihn dabei nicht: „Natürlich kann ich die Tabelle lesen, aber damit beschäftige ich mich nicht. Es wäre dem HSV gegenüber auch fehl am Platz, wenn ich durch Aussagen neue Spekulationen vorantreiben würde. Die Mannschaft hat Wichtigeres zu tun, als sich mit potenziellen Neuzugängen zu beschäftigen. Es geht darum, die Klasse zu halten. Es geht dort auch um Existenzen.“

„Ich muss niemandem mehr beweisen, wozu ich fähig bin“

Eine Rippenverletzung kostete den 27-Jährigen vor zwei Jahren die Weltmeisterschaft in Südafrika. Bis dahin war er vor Manuel Neuer die Nummer eins. Nun haben die langwierigen Patellasehnen-Probleme Adler auch die Chance auf die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine genommen. „Natürlich ist das Gefühl nicht mehr so wie vor der Verletzung. Ich stehe aber nach wie vor mit Jogi Löw in Kontakt, habe vergangenes Wochenende gegen Freiburg noch mit ihm gesprochen. Er vermittelt mir immer das Gefühl, dass ich schnell wieder zur Nationalelf stoßen kann, wenn die Leistung stimmt. Es wäre vermessen, aktuell darüber zu sprechen, aber ich würde die Nationalelf nie abhaken. Ich habe zehn Länderspiele gemacht und muss niemandem mehr beweisen, zu welcher Leistung ich fähig bin, wenn ich richtig fit bin“, sagte er zu seiner Zukunft in der DFB-Elf.

„Das ist eine Milchmädchenrechnung“


„(...) Im Fußball gibt es Faktoren, die sich nicht planen lassen. Klar kann man jetzt sagen, dass ich im Sommer das zweite große Turnier verpasse – das ist für mich aber eine Milchmädchenrechnung. Sie ist sinnlos“, erläuterte er. „Es macht Sinn, sich auf die nächsten Ziele zu konzentrieren. Ich weiß, dass ich das Zeug und die Persönlichkeit habe, dorthin zurückzukehren, wo ich schon war. Das will ich ab Sommer beweisen!“

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