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Unvergessen, die misslungene Facebook-PR vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München. Nun reagieren die Verantwortlichen: Hans Sarpei übernimmt ab Sommer!

München. Der FC Bayern München geht ab der kommenden Saison mal wieder einen neuen Weg. Als erster europäischer Klub wird der deutsche Rekordmeister auf einen sogenannten Social-Media-Direktor setzen, der sich ausschließlich mit den neuen Kommunikationsformen, wie beispielsweise Facebook und Twitter, auseinandersetzt.

„Die Rolle der Social-Media-Kanäle immer wichtiger“

An der Säbener Straße ist man sehr stolz darauf, in diesem Bereich eine Vorreiterrolle einzunehmen. „Da die Social-Media-Kanäle eine immer größer werdende Rolle einnehmen und nicht zuletzt auch bei uns für die Kommunikation zwischen dem Verein und den Fans eine große Bedeutung haben, wollen wir in diesem Bereich auf Personal vertrauen, das sich mit diesen medialen Inhalten bestens auskennt“, wird Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zitiert.

Sensations-Coup mit Hans Sarpei


Für den neuen Posten, den Karl-Heinz Rummenigge als „Social-Media-Direktor“ bezeichnet, haben die Bayern einen echten Sensations-Coup gelandet: Hans Sarpei, noch mit einem Vertrag beim FC Schalke 04 ausgestattet, wird ab Sommer an der Säbener Straße diesen Job  antreten.

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Über 110.000 „Gefällt mir“-Angaben, seine große Aktivität bei den Branchenführer Facebook und Twitter und nicht zuletzt Statusmeldungen wie diese: „Neulich am Flughafen: Sind Sie nicht Hans Sarpei? Ich so... ne, ich bin Chinedu Obasi. ;)“ zeigen, dass der frühere Mittelfeldspieler nahezu perfekt für diesen Posten geeignet ist.  Sarpei erfreut sich im Social-Media-Bereich an einer großen Beliebtheit. Nicht zuletzt aus diesem Grund, kommt er für den neuen Posten beim deutschen Rekordmeister in Frage.

Sarpei übernimmt auch Kontrolle über „myfcb“

An der  Säbener Straße soll sich Sarpei, so heißt es in einer Pressemitteilung vom FC Bayern München, nicht nur um Facebook und Twitter kümmern, sondern auch um das neue Bayern-Portal „myfcb“ – einem Facebook-ähnlichem Portal, auf dem die Fans und Anhänger des FC Bayern München noch aktiver und interaktiver am Sportgeschehen rund um den Klub aus dem Süden teilnehmen können.

Grund für Veränderungen: Peinlicher Facebook-PR-Ausrutscher


Die Gründe, warum die Bayern in diesem Bereich einen neuen Weg einschlagen, liegen auf der Hand. Erst im Januar leistete sich der FC Bayern einen peinlichen Facebook-PR-Ausrutscher, der bei den eigenen Fans gar nicht gut ankam. Einen ganz großen Transfer wollte der FC Bayern München auf einer Pressekonferenz bekanntgeben. Dazu musste man nur „Gefällt mir“ bei Facebook klicken und schon war man dabei – wirklich dabei. Denn der Neuzugang war man am Ende selbst. Mit dieser PR-Aktion wollte sich der Klub von der Isar von seiner humorvollen Seite zeigen, doch der Schuss ging nach hinten los. „Aus dieser Panne“, so Sportdirektor Christian Nerlinger, „haben wir gelernt.“

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