Kein Chelsea, kein Barcelona: Leverkusen verabschiedet sich von der Champions League

Elf Punkte Rückstand bei noch sieben ausstehenden Spielen: Die „Königsklasse“ kann die Werkself für die kommende Saison aus ihrem Terminplan streichen.

Gelsenkirchen. Schon vor dem Spiel war klar: Bayer Leverkusen braucht eine echte Serie, um sich doch noch in Richtung des vierten Tabellenplatzes aufzumachen, der am Ende der Saison zur Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League berechtigt. Zehn Punkte betrug der Rückstand auf den FC Schalke 04 – und er wurde durch die 0:2-Niederlage in Gelsenkirchen noch größer. Statt Hoffnung gab es Enttäuschung bei der Werkself. Und das große Ziel wurde eingestampft.

„Es wird nicht besser“

In der aktuellen Spielzeit waren die Duelle gegen Mannschaften wie den FC Valencia, den FC Chelsea und auch das Gastspiel des FC Barcelona im Rheinland echte Highlights, auch wenn das Ausscheiden gegen die Katalanen im Achtelfinale der Champions League nicht gerade ruhmreich verlief. In der kommenden Saison wird es höchstens die Europa League für Bayer werden – und das war nach der Pleite auf Schalke auch den Beteiligten klar. „Es wird nicht besser“, sagte Simon Rolfes hinterher gegenüber Goal.com und war damit noch etwas vage in seiner Aussage.

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„Platt“

Deutlicher wurde Andre Schürrle zur Aussicht auf die Champions League: „Darüber brauchen wir jetzt nicht mehr reden. Die Geschichte ist vorbei in dieser Saison“, erklärte der Offensivspieler, der in der zweiten Halbzeit eine der wenigen Torchancen für die Gäste vergab, als er aus zwölf Metern weit drüber zielte. „Ich hatte das Gefühl, dass wir platt sind, dass die Kraft fehlt, die Power, um nach vorne zu spielen“, war Schürrle mit dem Auftritt seines Teams überhaupt nicht zufrieden.

Abwärtsspirale nach Barcelona

Ausgerechnet seit dem 1:7 in Barcelona befindet sich Bayer in einer Abwärtsspirale – und für Schürrle hat das auch mit der Klatsche beim Champions-League-Titelverteidiger zu tun. „Bei sieben Toren – egal, gegen wen man die bekommt – macht man sich schon einen Kopf. Dass das noch eine Rolle spielt, ist klar“, meinte der Nationalspieler. Gegen die Schalker fehlte es erneut in der Abwehr an Zweikampfstärke und der nötigen Abstimmung. Und nach vorne ging bei den Gästen nur sehr wenig.

Ziel: Europa League sichern

„Jetzt ist es ewig weit weg“, sagte Schürrle hinterher gegenüber Goal.com zum Saisonziel Champions League. In der aktuellen Form muss Bayer sogar noch aufpassen, dass nicht noch der Europa-League-Platz in Gefahr gerät, damit in der kommenden Saison wenigstens Plovdiv, Maribor oder Tromsö auf dem Reiseplan stehen.

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