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Auf Schalke kann man mal verlieren, ein Tor von Huntelaar haben auch schon andere kassiert. Rudi Völler erklärte nach dem Spiel, warum er mit diesen Ausreden nichts anfangen kann.

Gelsenkirchen. Rudi Völler war mit dem Auftritt von Bayer Leverkusen beim FC Schalke 04 (0:2) überhaupt nicht zufrieden. War den Verantwortlichen der Werkself in den vergangenen Wochen noch Schönrednerei nach Niederlagen vorgeworfen worden, konnte davon am Samstag in Gelsenkirchen keine Rede sein. Dass die Champions League kein Thema mehr ist, daran hatte man sich bei der „Werkself“ bereits gewöhnt, jetzt könnte aber auch die Europa League in Gefahr sein.

„Da war mir zu viel Leerlauf drin“

Völler vermisste im Gegensatz zu den Spielen gegen Mönchengladbach und Wolfsburg auch den Einsatz und die richtige Einstellung. „Heute hatte ich nicht das Gefühl, wie letzte Woche oder in der Woche davor, als wir unglücklich verloren haben, dass wir alles rausgeholt haben. Am Ende vielleicht wieder, zwischendurch war mir da zu viel Leerlauf drin“, fand er beim TV-Sender Sky klare Worte.

„Ein bisschen mehr müssen wir tun“

Die Tabellensituation ist auch „Tante Käthe“ bekannt, er will sich wie Trainer Robin Dutt nicht auf den siebten Platz verlassen, sondern die Qualifikation zur Europa League souveräner eintüten. „Wir müssen aufpassen. Wir sind zwar immerhin noch Fünfter, wir müssen unseren Platz verteidigen. Das ist sicherlich auch möglich, aber ein bisschen mehr müssen wir tun“, mahnte er mehr Bereitschaft seiner Spieler für die kommenden Partien an. Vor allem die Offensive hatte ihm auf Schalke Magenschmerzen bereitet.

„Den Gegner auch mal überrennen“

Der ehemalige Stürmer sieht die Probleme nicht im mentalen Bereich. „Das wäre mir ein bisschen zu einfach. Wir müssen gucken, dass wir richtig Gas geben. Fehler gehören zum Fußball, das haben wir bei den beiden Toren gesehen, wo wir zu weit weg von den Leuten waren. Aber wir müssen den Willen haben, uns auch mal vorne ein bisschen mehr durchzusetzen. Das gilt für alle in der Offensive. Da wird zu schnell aufgegeben, wenn der letzte Pass nicht stimmt. Wir müssen den Willen haben, den Gegner vorne auch mal zu überrennen. “

„Ich will Fünfter werden“

Das Saisonziel ist klar, der aktuelle Platz soll gehalten werden. „Ich will Fünfter werden, das ist mein Ziel und da müssen wir ein bisschen mehr Gas geben“, gab der Sportdirektor nach dem Spiel die Marschroute aus. Kapitän Simon Rolfes pflichtete ihm bei und lehnte letzte Träumereien von der Champions League ab. „Wir müssen uns auf die Europa League konzentrieren“, war sein Fazit mit Blick auf das Rennen um die Plätze fünf bis sieben.

Eure Meinung: Völler kritisiert die Offensive – wo seht ihr die Schwächen bei Bayer?



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