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Der HSV muss lange Zeit ohne Stürmer Paolo Guerrero auskommen. Nach seinem Ausraster gegen Stuttgart verdonnert der DFB ihn zu einer Zwangspause von acht Begegnungen.

Hamburg. Der Kontrollausschuss des DFB hat hart durchgegriffen und Angreifer Paolo Guerrero vom Hamburger SV für acht Spiele gesperrt. Der Peruaner hatte am Wochenende bei der 0:4-Heimniederlage seines Klubs gegen den VfB Stuttgart die rote Karte gesehen.

Grobes Foul an Sven Ulreich

Dem peruanischen Stürmer waren zu Beginn des zweiten Durchgangs, es stand bereits 0:3 aus Sicht der Hausherren in der Imtech-Arena, die Sicherungen durchgebrannt. An der Eckfahne grätschte er VfB-Keeper Sven Ulreich um und trat ihm dabei wuchtig in die Wade. Schiedsrichter Peter Sippel zögerte nicht und schickte den Guerrero vorzeitig unter die Dusche.

HSV plant Einspruch

„Ich verteidige das Foulspiel nicht, aber ich habe mir andere Fouls und die daraus folgenden Sperren angesehen. Wenn ich den Platzverweis von Herthas Ottl gegen Stuttgarts Boulahrouz betrachte, sehe ich keinen großen Unterschied. Dass Ottl drei Spiele bekommt, und Guerrero fünf mehr erhalten soll, ist für mich unerklärlich. Aber was er getan hat, rede ich nicht schön. Er wird auch von uns bestraft werden, das ist ganz klar“, kommentierte HSV-Sportdirektor Frank Arnesen die Entscheidung der Richter.

Deswegen hat der Klub nach Informationen von Goal.com fristgerecht Einspruch eingelegt, um die Sperre zu verkürzen. Guerrero wird den Hanseaten nach derzeitigem Stand bis zum 22. April fehlen. Erst an den letzten beiden Spieltagen der Bundesligasaison gegen Mainz 05 und den FC Augsburg darf er wieder eingesetzt werden.

Eure Meinung: Wie beurteilt Ihr die lange Sperre gegen Guerrero?

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