Nach dem wichtigen Auswärtsdreier herrscht in Nürnberg eitel Sonnenschein. Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs sieht trotz der Niederlage keinen Grund zur Panik.
Bremen. Nach der 0:1-Heimniederlage von Werder Bremen gegen den 1. FC Nürnberg wollen die Hanseaten Ruhe bewahren. Beim „Club“ war dagegen die Erleichterung nach dem unerwarteten Sieg groß und Trainer Dieter Hecking will nun die gute Form bis zum nächste Heimspiel kompensieren. Außerdem freut er sich, dass sein Weckruf beim Torschützen Alexander Esswein Früchte getragen hat.Hecking erleichtert
Nürnbergs Trainer Dieter Hecking zeigte sich nach dem Spiel bei LIGA total! erleichtert: „Die Mannschaft hat die kompletten 90 Minuten hervorragend gespielt. Ich denke, dass es sogar ein verdienter Sieg war! Als Tabellenzehnter hast du acht Mannschaften hinter dir – das ist fantastisch! Jetzt wollen wir am nächsten Wochenende gegen Gladbach einen Großen auch zu Hause ärgern!“
Für den Torschützen hatte er lobende Worte übrig: „Er brauchte noch mal einen kleinen Weckruf von mir. Das hat er jetzt gut umgesetzt. Das ist ein Stürmer, der wirklich Spiele entscheiden kann. Ich hoffe, dass er jetzt begriffen hat, dass es darum geht, dass er das konstant abrufen muss!“
Esswein hat es umgesetzt
„Nach dem Spiel in Köln, wo ich ja ganz gut gespielt habe, hat der Trainer zu mir gesagt, dass ich noch mal einen draufsetzen und mich jetzt nicht ausruhen soll. Das habe ich versucht umzusetzen – und das ist mir ganz gut gelungen!“
Thomas Schaaf sah eine gute erste Halbzeit seiner Bremer
„Wir waren in der ersten Halbzeit sehr engagiert. Wir haben sehr gut kombiniert, uns sehr gut bewegt. Leider haben wir diese Aktionen nicht zu Ende gebracht. Das war der entscheidende Punkt. Nachher haben wir total unser Spiel verloren. Dann geht das eben auch mal so aus. Zum Schluss war wenig Konzeptionelles dabei, da war viel Einsatz, viel Willen. Die Mannschaft war schon bemüht, aber mit total falschen Mitteln“, analysierte Werdes Trainer das Spiel anschließend.
Klaus Allof sieht keinen Grund zur Panik
„Das passt so in unseren Rahmen rein: Wir sind einfach eine Mannschaft, die sich entwickeln, die sich verbessern muss. Von daher ist es kein Grund zur Panik, aber natürlich ist es schade – die drei Punkte hätten wir heute sehr gut gebrauchen können“, fand der Geschäftsführer von Werder Bremen.
Nächste Woche geht es dann weiter. Während der 1. FC Nürnberg Borussia Mönchengladbach empfängt, reist Werder Bremen zum Gastspiel bei der Berliner Hertha und trifft dort Urgestein Otto Rehagel wieder.
Wie bleibt ihr unterwegs am Ball? Verpasst kein Ergebnis mehr!


