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Bayers Klubchef Wolfgang Holzhäuser über Robin Dutt: „Er tut mir leid“
Robin Dutt kann sich nach den Fan-Schmähungen der Stärkung durch seinen Boss Wolfgang Holzhäuser sicher sein. Diser hat in einem Interview klar Stellung zum Trainer bezogen.
Von Christian Ehrhardt
Wie wertet Holzhäuser die Negativstimmung trotz des Sieges?
„Wir müssen zuerst einmal mit Kritik von Fans und Medien leben, wenn es nicht gut läuft. Vielleicht haben wir in dieser Saison auch selbst die Erwartungen etwas zu hoch geschraubt. Ich kann die Fans schon verstehen, dass sie mit der Saison nicht zufrieden sind. Ich verstehe die Negativ-Reaktionen aber dann nicht, wenn die Mannschaft gut spielt. Wir haben wenig gute Spiele abgeliefert, aber das gegen Augsburg war ein gutes“, sagte der Klubchef gegenüber dem Express.
Übelste Beleidigungen gegen den Trainer
„Da tut mir der Trainer leid. Er liefert ehrliche und saubere Arbeit ab. Er ist zuletzt offensiv auf die Fans zugegangen. Ich kenne wenige Trainer, die so etwas machen. Am Samstag waren da Beleidigungen aus der Fäkaliensprache dabei, das ist eigentlich nicht zu tolerieren. Aber wir müssen leider offenbar damit leben, dass es solche Fans gibt.“ Mit diesen Worten watschte der Bayer-Klubboss die Fans ab, die sich einmal mehr nicht zu benehmen wussten

Wie soll ein umstrittener und geschmähter Trainer ruhig arbeiten und wird Dutt weiter Trainer bleiben
Dazu äußerte sich Holzhäuser wie folgt: „Das ist in der Tat nicht einfach. Aber wir dürfen uns nicht von Stimmungen oder Strömungen leiten lassen. Entscheidend ist der Tabellenstand. Wir sind vom Trainer überzeugt - auch wenn das nicht jedem Fan gefällt. Aus heutiger Sicht gibt es keinen Grund, warum wir mit Robin Dutt nicht in die nächste Saison gehen sollten.“
Beleidigungen von Holzhäuser und Trikot-Gate
„Das habe ich selbst vorm TV gehört und ist nicht gerade angenehm für einen. Aber mir ist jetzt wichtiger, wie man nach den Pfiffen unseren jungen Spielern jetzt helfen kann. Da helfen Gespräche. Einen Trikot-Tausch zur Pause finde ich persönlich auch nicht so toll. Aber es gibt wahrlich wichtigere Themen“, so Holzhäuser weiter.
Derby-Time am Rhein – Bayer will siegen
„Die Niederlagen (gegen Köln, Anmerkung des Autors) haben wehgetan. Im Hinspiel sind wir bitter ausgekontert worden. Und deshalb haben wir gegen den FC noch eine Rechnung offen. Wir fahren nach Köln, um dort zu gewinnen“, schaute Holzhäuser abschließend in die Zukunft.
Eure Meinung: Wie sehr ist das Tischtuch zwischen Fans und Trainer wie auch der Vereinsleitung in Leverkusen wirklich zerschnitten und tragen die Medien eine Mitschuld?
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