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Hamburger SV im Nordderby mit strengen Kontrollen gegen Pyrotechnik
Beim Nordderby gegen Werder Bremen wird es strenge Kontrollen bei Block 25A geben, um so den Einsatz von Pyrotechnik zu verhindern.
Von Joachim Pranzl
Hamburg. Wie der Hamburger SV auf der offiziellen Homepage bekannt gibt, wird der Verein nun mit besonderen Konsequenzen auf den unerlaubten Einsatz von Pyrotechnik reagieren. Der Block 25A soll beim Nordderby gegen Werder Bremen am kommenden Samstag streng kontrolliert werden.
Gefährdung für die Zuschauer
Der HSV-Vorstandsvorsitzende Carl Jarchow nahm dazu Stellung: „Wir können die Gefährdung unserer Fans und Zuschauer von wenigen Unbelehrbaren nicht länger hinnehmen. Leider sieht sich der Vorstand nach den negativen Vorfällen der Vergangenheit, der Nichteinhaltung von zahlreichen Absprachen und den erneuten Vorkommnissen beim Heimspiel gegen Bayern München dazu gezwungen, eine strengere Einlasskontrolle durchzuführen.“
Die angesprochenen Ereignisse beziehen sich auf den Beginn der zweiten Halbzeit im Spiel gegen Bayern München. Laut HSV brach das bengalische Feuer im Bereich des Fanclubs „Poptown“ aus, dem man bereits den offiziellen Fanclub-Status aberkannt hatte. Aber nicht nur auf Pyrotechnik wird geachtet, auch Banner und anmeldepflichtige Fanutensilien bekommen neue Auflagen und werden besonders überprüft.
Verein entschuldigt sich bei den Fans für diese Maßnahmen
Carl Jarchow entschuldigt sich für diese teils radikalen Vorkehrungen, die durch die Aktionen einiger weniger Unbelehrbaren eingeführt werden müssen: „Wir bedauern sehr, dass wir auch einen Teil unserer Fans, die sich immer an die Regeln halten, diesen Maßnahmen aufgrund einer Minderheit von Unbelehrbaren aussetzen müssen und möchten uns bei diesen bereits im Vorwege für eventuell entstehende Unannehmlichkeiten entschuldigen. In der jetzigen Situation bleibt uns leider keine andere Wahl. Wir hoffen daher auf das Verständnis."
In der laufenden Saison musste der HSV bereits 26.000 Euro an Bußgeld für das Abbrennen von pyrotechnischen Mitteln an die DFL bezahlen. Zum Vergleich: In der gesamten Vorsaison mussten die Hamburger „nur“ 25.000 Euro überweisen. Für den Vorfall im Spiel gegen die Bayern, bekam der HSV eine Strafe von 10.000 Euro.
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