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Hecking nach der Nullnummer in Augsburg: „Hätten den Dreier mitnehmen müssen“
Das Abstiegsduell in Augsburg sorgte für Enttäuschung, aber sowohl der FCA als auch die Gäste aus Franken sind im Nachhinein erleichtert, nicht verloren zu haben.
Von Felix Landmesser
Augsburg. Nach dem 0:0 im Süd-Duell zwischen dem FC Augsburg und dem 1. FC Nürnberg sind fast alle Beteiligten zufrieden mit der Punkteteilung. Einzig Dieter Hecking meint, seine Mannschaft hätte den Sieg verdient gehabt, auch wenn er mit einem Punkt durchaus leben könne.
Hecking: „Hätten den Dreier mitnehmen müssen“
Der Nürnberg-Trainer ist vor allem froh über den gewonnenen Punkt, in der ersten Halbzeit habe „Augsburg ein gutes Spiel gemacht“, im zweiten Durchgang sei sein Team dann „besser ins Spiel gekommen“, der FCN „hätte den Dreier mitnehmen müssen“, so Hecking nach dem Spiel.
„Wir hatten zwei klare Möglichkeiten und haben begonnen, Fußball zu spielen. Unter dem Strich ist es damit ein gerechtes Unentschieden“, kann der Übungsleiter mit dem Remis gut leben. Allerdings , schränkt er ein, „als Trainer möchte man natürlich drei Punkte mitnehmen, aber wir können auch mit einem Punkt leben. Im Abstiegskampf gilt es nämlich keinen Schönheitspreis zu gewinnen. Zum Glück haben wir die Konkurrenz auf Abstand gehalten. Wir müssen uns steigern, wenn wir nicht absteigen wollen.“
Luhukay ist froh über das Unentschieden
Heckings Gegenüber auf der Trainerbank, Jos Luhukay, schließt sich der Analyse seines Kollegen an und beschreibt den Spielverlauf ähnlich: „Wir waren in der ersten Halbzeit stark, hatten aber nicht die Konsequenz vor dem Tor. Am Ende sind wir über das Unentschieden froh. Leider treten wir auf der Stelle. Ich bin mit der Leistung meines Teams nicht unzufrieden, wir müssen aber hart weiterarbeiten.“
Werner und Ostrzolek sind enttäuscht
FCA-Akteur Tobias Werner, der viel Druck über seine rechte Seite erzeugte, ist enttäuscht, dass „der erhoffte Big Point nicht gelungen“ sei, „so kurz nach dem Spiel fühlt sich das Unentschieden wie eine Niederlage an. Aber wir sind jetzt drei Mal ungeschlagen und werden nun alles für eine Überraschung in Leverkusen tun“, gibt sich Werner angriffslustig.
Auch Debütant Matthias Ostrzolek kann nicht verbergen, dass er sich mehr versprochen hätte: „Wir sind natürlich enttäuscht, weil wir vor allem in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft waren.“
Schäfer bedankt sich beim Fußballgott
Torhüter Raphael Schäfer, der seine Mannschaft mit einem tollen Reflex kurz vor Schluss vor einer Niederlage bewahrte, kann der Punkteteilung nur Positives abgewinnen, man habe schließlich einen Punkt geholt, „das ist das Erfreuliche. Die Änderung in der Aufstellung hatte sich unter der Woche schon angedeutet. So wie es heute gelaufen ist, dürfen wir uns beim Fußballgott für einen Punkt bedanken.“
Maroh: „Es ging nicht darum, schön zu spielen“
Als „Abstiegskampf pur“ beschreibt FCN-Verteidiger Dominic Maroh die Begegnung, aus Nürnberger Sicht lief die erste Halbzeit nicht so, wie man sich das „vorgestellt hatte“. Im zweiten Durchgang dagegen „hatten wir die besseren Chancen. Es ging darum, zu punkten, nicht schön zu spielen. Im nächsten Spiel wollen wir gegen Köln dann unbedingt punkten“, blickt Maroh auf die Begegnung mit dem FC.
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