Klaas-Jan Huntelaar: „Wir konnten einander nicht helfen“

Der Niederländer war nach der 0:3-Niederlage und dem Verlust des dritten Tabellenranges ziemlich enttäuscht und gleichzeitig realistisch im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf.

Von Fabian Zahner und Christoph Vogel

Bundesliga : Klas-Jan Huntelaar (Schalke 04 vs Hoffenheim) - (Gettyimages)
Mönchengladbach. Klaas-Jan Huntelaar und der FC Schalke 04 gingen am Samstagabend gegen eine entfesselnd aufspielende Borussia Mönchengladbach gleich mit 0:3 unter. Nichts stimmte im
Spiel der Königsblauen und das wusste der Stürmer nach der Pleite auch.

"Wir standen zu weit voneinander entfernt"

Gegenüber Goal.com meinte der Torjäger: „Wir standen viel zu weit voneinander entfernt, konnten einander nicht helfen. Das war eigentlich das Schlechteste. Nach vorne schloss sich niemand an. Wenn sich Gladbach dann etwas zurückfallen lässt, kriegen sie immer mehr Raum im Mittelfeld. Das haben wir sehr schlecht gemacht.“

Platz für Kombinationen

Man ließ zuviel Platz für die Kombinationen, welche in Gegentoren endeten, obwohl Gladbach für sein starkes Mittelfeld bekannt ist. Weiter meinte der Niederländer: „Gladbachs Spieler sind zwischen die Räume gegangen und hatten Platz, um hier ihr Spiel zu spielen. Das war schlecht von uns.“

"Es gibt Klubs, die stabiler sind als wir"

Mit solchen Auftritten hat Schalke im Titelrennen keine Chance und Huntelaar war dies nach der Partie bewusst: „Es ist noch nicht das Ende der Saison, es ist noch viel möglich. Aber es ist deutlich, dass es eine Anzahl von Klubs gibt, die stabiler sind als wir. Wir haben kaum Chancen kreieren können. Unser Spiel war zu vorhersagbar.“

(Noch) keine Sorgen wegen Reus

Zuletzt wurde er auf das Duell mit Deutschland an der Europameisterschaft im Sommer angesprochen. Auf die Frage, ob sich seine Mannschaft wegen dem starken Reus Sorgen machen müsse, meinte er: „Er ist ein guter Spieler, hat aber noch nicht so viel für Deutschland gespielt. Er hat sehr dankbar die Räume ausgenutzt, die wir ihm gaben.“

Eure Meinung: Gladbach in Hochform, Schalke im Tief - wie geht es mit den beiden Vereinen weiter?



 
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