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BVB-Boss Watzke: Vor 2016 wird Jürgen Klopp nicht Bundestrainer
Hans-Joachim Watzke hat einmal mehr Klartext gesprochen und sich zur Zukunft Jürgen Klopps geäußert. Außerdem erneuerte er seine Kritik an Bayer, Wolfsburg und 1899 Hoffenheim.
Von Falko Blöding
Getty Images
Dortmund. Borussia Dortmund ist dabei, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen. Zahlreiche Stammspieler und Leistungsträger haben ihre Verträge beim amtierenden deutschen Meister bereits verlängert. Kapitän Sebastian Kehl und Mittelfeldmotor Shinji Kagawa sollen dies ebenfalls tun. Für Kontinuität auf der Kommandobrücke ist ebenfalls gesorgt, denn vor knapp zwei Wochen banden die Schwarz-Gelben Trainer Jürgen Klopp und Sportdirektor Michael Zorc bis 2016.
„Dann muss der DFB warten“
Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ist felsenfest davon überzeugt, dass Meistermacher Klopp seinen Kontrakt im Signa-Iduna-Park erfüllen wird. Danach gefragt, sagte Watzke dem Express: „Warum nicht?“ Das Boulevardblatt entgegnete, Klopp werde als Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw gehandelt. Dessen Vertrag beim DFB endet nach der WM 2014 in Brasilien. „Dann muss der DFB bis 2016 warten“, so Watzke trocken.
Darum holte Dortmund „Kloppo“
Gemeinsam mit Zorc holte Watzke den Ex-Profi im Sommer 2008 vom FSV Mainz zur Borussia. Zu den damaligen Motiven verriet er: „Michael Zorc und ich hatten eine Philosophie. Wir wollten eine junge, freche Mannschaft aufbauen. Mit Schmelzer, Hummels und Großkreutz hatten wir bereits Spieler dafür. Uns fehlte der richtige Trainer. Dann haben wir mit Klopp gesprochen. Logisch war das nicht, denn er hatte mit Mainz gerade den Aufstieg verpasst. Aber in den Gesprächen hat er uns total überzeugt.“
„Hitzfeld hätte nicht gepasst“
Ottmar Hitzfeld, der einst mit dem BVB große Erfolge gefeiert und unter anderem die Champions League gewonnen hatte, war damals ebenfalls im Gespräch. Doch er schien den Klubbossen nicht der geeignete Coach zu sein: „Hitzfeld ist ein großartiger Trainer. Aber er hätte nicht zu uns und unserer Idee gepasst.“

Erneute Kritik an Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim
Watzke ist dafür bekannt, Klubs wie dem gestrigen Gegner Bayer Leverkusen, dem VFL Wolfsburg und 1899 Hoffenheim skeptisch gegenüberzustehen. Die drei Klubs haben starke Konzerne (Leverkusen und Wolfsburg) oder einen finanziell potenten Privatmann (Hoffenheim) im Rücken. Dortmunds Geschäftsführer hält dies für Wettbewerbsverzerrung, wie er erneut betonte: „Ich habe nämlich keine Lust, in der Harmoniesoße herumzurühren. Man darf doch offen aussprechen, dass diese Vereine dank der Zuwendungen der Konzerne klare Wettbewerbs-Vorteile gegenüber anderen Klubs haben. Schauen Sie nach Wolfsburg. Es ist doch Wahnsinn, was da passiert.“
Er betonte allerdings, keinen Neid zu empfinden: „Nein. Aber ich darf doch wohl darauf hinweisen, dass das so ist. Und dass ein Klub wie zum Beispiel der 1. FC Köln diese Möglichkeiten eben nicht hat.“
Eure Meinung: Wäre Jürgen Klopp ein guter Löw-Nachfolger? Was sagt Ihr zu Watzkes Kritik an Leverkusen, Hoffenheim und Wolfsburg?
„Dann muss der DFB warten“
Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ist felsenfest davon überzeugt, dass Meistermacher Klopp seinen Kontrakt im Signa-Iduna-Park erfüllen wird. Danach gefragt, sagte Watzke dem Express: „Warum nicht?“ Das Boulevardblatt entgegnete, Klopp werde als Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw gehandelt. Dessen Vertrag beim DFB endet nach der WM 2014 in Brasilien. „Dann muss der DFB bis 2016 warten“, so Watzke trocken.
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Gemeinsam mit Zorc holte Watzke den Ex-Profi im Sommer 2008 vom FSV Mainz zur Borussia. Zu den damaligen Motiven verriet er: „Michael Zorc und ich hatten eine Philosophie. Wir wollten eine junge, freche Mannschaft aufbauen. Mit Schmelzer, Hummels und Großkreutz hatten wir bereits Spieler dafür. Uns fehlte der richtige Trainer. Dann haben wir mit Klopp gesprochen. Logisch war das nicht, denn er hatte mit Mainz gerade den Aufstieg verpasst. Aber in den Gesprächen hat er uns total überzeugt.“
„Hitzfeld hätte nicht gepasst“
Ottmar Hitzfeld, der einst mit dem BVB große Erfolge gefeiert und unter anderem die Champions League gewonnen hatte, war damals ebenfalls im Gespräch. Doch er schien den Klubbossen nicht der geeignete Coach zu sein: „Hitzfeld ist ein großartiger Trainer. Aber er hätte nicht zu uns und unserer Idee gepasst.“

Erneute Kritik an Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim
Watzke ist dafür bekannt, Klubs wie dem gestrigen Gegner Bayer Leverkusen, dem VFL Wolfsburg und 1899 Hoffenheim skeptisch gegenüberzustehen. Die drei Klubs haben starke Konzerne (Leverkusen und Wolfsburg) oder einen finanziell potenten Privatmann (Hoffenheim) im Rücken. Dortmunds Geschäftsführer hält dies für Wettbewerbsverzerrung, wie er erneut betonte: „Ich habe nämlich keine Lust, in der Harmoniesoße herumzurühren. Man darf doch offen aussprechen, dass diese Vereine dank der Zuwendungen der Konzerne klare Wettbewerbs-Vorteile gegenüber anderen Klubs haben. Schauen Sie nach Wolfsburg. Es ist doch Wahnsinn, was da passiert.“
Er betonte allerdings, keinen Neid zu empfinden: „Nein. Aber ich darf doch wohl darauf hinweisen, dass das so ist. Und dass ein Klub wie zum Beispiel der 1. FC Köln diese Möglichkeiten eben nicht hat.“
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