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Jupp Heynckes über seine Startaufstellung: „Das ist natürlich sehr bitter für Arjen“ - Robben soll weiterhin seinen Vertrag verlängern
Gegen den FCK fand sich Arjen Robben erneut auf der Bank des FCB wieder. Jupp Heynckes tat das Leid und verlängern soll der Niederländer weiterhin.
Von Martin Ernst
Getty Images
München. Man könnte meinen, es habe sich sich um eine Art psychologischer Kriegsführung gehandelt. So viel drehte sich beim FC Bayern vor der Partie gegen den FC Kaiserslautern um das eigene Personal - und nichts um den Gegner. Wenn es so war, hat es gefruchtet: Die Pfälzer ergaben sich in ihr Schicksal, verloren sang- und klanglos mit 0:2. Die Personalie Arjen Robben hingegen war schon vor dem Anpfiff das große Thema, als feststand, dass sich der Niederländer wieder nur auf der Bank finden würde. Bayern-Trainer Jupp Heynckes begründete im Gespräch mit Liga Total seine Aufstellung.
„Das ist natürlich sehr bitter für Arjen“
„Wir haben in Stuttgart im Pokalspiel nicht nur überzeugend gespielt, sondern auch sehr souverän. Und ich hoffe, dass wir heute diesen Aufwärtstrend bestätigen können. Ich denke, dass ein Trainer dann die Mannschaft nicht wechseln darf. Das ist natürlich sehr bitter für Arjen, weil er zum Erfolg genauso hätte beitragen können wie jeder andere auch – deswegen ist es natürlich nicht einfach für ihn“, sagte Heynckes vor dem Spiel.
Never change a winning team
Gemäß der Regel „Never change a winning team“, gab Heynckes der Erfolgself aus dem DFB-Pokal-Viertelfinale in Stuttgart den Vorzug, sprich: Thomas Müller begann auf dem rechten Flügel, Toni Kroos spielte in der Offensiv-Zentrale, weil Schweinsteiger durch David Alaba vertreten wurde. „Wir hatten drei nicht überzeugende Spiele in der Rückrunde und ziehen dann in Stuttgart ins DFB-Pokal-Halbfinale ein. Dieser Erfolg ist ein Indiz dafür, dass wir einen Aufwärtstrend eingeleitet haben. Dafür muss jeder Spieler Verständnis haben, dass ich heute die Aufstellung nicht ändere“, appellierte Heynckes an den Mannschaftsgeist seiner Spieler und wohl auch an den Robbens.

Bernd Schuster: „Robben hat kein Verständnis, wenn er nicht spielt“
Experte Bernd Schuster, in seinen aktiven Zeiten selbst ein Ausnahmespieler mit Hang zu Allüren, erklärte im Gespräch mit Moderator Oliver Welke Robbens Charakter. Schließlich trainierte Schuster den Holländer zwei Jahre bei Real Madrid: „Arjen Robben ist ein schwieriger Typ. Er ist einer, der kein Verständnis hat, wenn er nicht spielt. Er kann damit nicht leben und hat da unglaubliche Probleme damit. Das spürt man dann auch im Training, wenn er weiß, dass er nicht von Anfang an spielt. Er fühlt sich einfach als der wichtigste Spieler in der Mannschaft und meint, dass er immer spielen muss. Das ist für den Trainer natürlich ein Problem, weil er auch jemand ist, der dir die Pistole auf die Brust setzt und sagt: ‚Trainer, was ist los? Ich muss spielen!‘“, so Schuster im gespräch mit Liga Total.
Robben belebt maue Schlussphase
Spielen durfte Robben am Samstag dann noch: In der 56. Minute brachte Heynckes ihn für Thomas Müller ins Spiel. Und dem Holländer waren Tatendrang und Torhunger nach seiner Hereinnahm anzumerken. Weil seine Team-Kameraden angesichts der Tatsache, dass die Lauterer nach dem 2:0 die Waffen gestreckt hatten, bereits einen Gang rausnahmen, belebte Robben eine maue Schlussphase. Robben forderte, Robben bekam den Ball und zeigte, dass er den Bayern in dieser Saison durchaus noch nutzen kann. In der 67. Minute scheiterte der Ausnahmekönner nach einem Lauf durch die Pfälzer Abwehrreihen knapp an Keeper Trapp. Sein Schuss aus der 80. Minute - in typischer Robben-Manier: mit viel Anlauf, dann mit links - ging nur knapp über das Lattenkreuz, ein scharfer Freistoß aus der Schlussminute landete nochmal in den Armen des Lauterer Schlussmanns.
Lahm: „Wer in der Startelf steht, ist relativ egal“
Dass ein Robben in Topform den Bayern noch helfen wird, scheint außer Frage zu stehen – vor allem angesichts der anstehenden Doppelbelastung aus Liga und Champions League. Kapitän Phillip Lahm betonte nach dem Spiel, dass nun vor allem die Mannschaft im Vordergrund stehe und eine gelegentliche Auszeit für die einzelnen Spieler nicht überzubewerten sei: „Wer bei uns in der Anfangself steht, ist relativ egal, weil wir eine gute Mannschaft haben. Manche sitzen dann eben auf der Bank“, erklärte Lahm nach dem Spiel mit Gespräch mit Sky.

„Der Verein möchte gerne mit ihm verlängern“
Auch FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge bemühte sich nach Spielschluss schnell festzustellen, „wie entspannt, sehr sachlich und nicht emotional“ die Sache geführt werde. „Und das macht auch der Spieler sehr gut. Er ist sehr professionell.“ Der Vorstandschef des Rekordmeisters ließ keinen Zweifel daran, dass Robben auch weiterhin ein neues Arbeitspapier in München unterzeichnen soll.
Sein Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2013 und unter der Woche wurde mit dem Schweizer Talent Xherdan Shaqiri ein hoffnungsvoller Spieler für Robbens Position verpflichtet. Rummenigge stellte klar: „Wir sind von seiner Qualität überzeugt. Der Verein möchte gerne mit ihm verlängern. Daran hat sich nichts geändert.“
Eure Meinung? Sollte Robben nächste Woche in Freiburg wieder in der Startelf stehen?
„Das ist natürlich sehr bitter für Arjen“
„Wir haben in Stuttgart im Pokalspiel nicht nur überzeugend gespielt, sondern auch sehr souverän. Und ich hoffe, dass wir heute diesen Aufwärtstrend bestätigen können. Ich denke, dass ein Trainer dann die Mannschaft nicht wechseln darf. Das ist natürlich sehr bitter für Arjen, weil er zum Erfolg genauso hätte beitragen können wie jeder andere auch – deswegen ist es natürlich nicht einfach für ihn“, sagte Heynckes vor dem Spiel.
Never change a winning team
Gemäß der Regel „Never change a winning team“, gab Heynckes der Erfolgself aus dem DFB-Pokal-Viertelfinale in Stuttgart den Vorzug, sprich: Thomas Müller begann auf dem rechten Flügel, Toni Kroos spielte in der Offensiv-Zentrale, weil Schweinsteiger durch David Alaba vertreten wurde. „Wir hatten drei nicht überzeugende Spiele in der Rückrunde und ziehen dann in Stuttgart ins DFB-Pokal-Halbfinale ein. Dieser Erfolg ist ein Indiz dafür, dass wir einen Aufwärtstrend eingeleitet haben. Dafür muss jeder Spieler Verständnis haben, dass ich heute die Aufstellung nicht ändere“, appellierte Heynckes an den Mannschaftsgeist seiner Spieler und wohl auch an den Robbens.

Bernd Schuster: „Robben hat kein Verständnis, wenn er nicht spielt“
Experte Bernd Schuster, in seinen aktiven Zeiten selbst ein Ausnahmespieler mit Hang zu Allüren, erklärte im Gespräch mit Moderator Oliver Welke Robbens Charakter. Schließlich trainierte Schuster den Holländer zwei Jahre bei Real Madrid: „Arjen Robben ist ein schwieriger Typ. Er ist einer, der kein Verständnis hat, wenn er nicht spielt. Er kann damit nicht leben und hat da unglaubliche Probleme damit. Das spürt man dann auch im Training, wenn er weiß, dass er nicht von Anfang an spielt. Er fühlt sich einfach als der wichtigste Spieler in der Mannschaft und meint, dass er immer spielen muss. Das ist für den Trainer natürlich ein Problem, weil er auch jemand ist, der dir die Pistole auf die Brust setzt und sagt: ‚Trainer, was ist los? Ich muss spielen!‘“, so Schuster im gespräch mit Liga Total.
Robben belebt maue Schlussphase
Spielen durfte Robben am Samstag dann noch: In der 56. Minute brachte Heynckes ihn für Thomas Müller ins Spiel. Und dem Holländer waren Tatendrang und Torhunger nach seiner Hereinnahm anzumerken. Weil seine Team-Kameraden angesichts der Tatsache, dass die Lauterer nach dem 2:0 die Waffen gestreckt hatten, bereits einen Gang rausnahmen, belebte Robben eine maue Schlussphase. Robben forderte, Robben bekam den Ball und zeigte, dass er den Bayern in dieser Saison durchaus noch nutzen kann. In der 67. Minute scheiterte der Ausnahmekönner nach einem Lauf durch die Pfälzer Abwehrreihen knapp an Keeper Trapp. Sein Schuss aus der 80. Minute - in typischer Robben-Manier: mit viel Anlauf, dann mit links - ging nur knapp über das Lattenkreuz, ein scharfer Freistoß aus der Schlussminute landete nochmal in den Armen des Lauterer Schlussmanns.
Lahm: „Wer in der Startelf steht, ist relativ egal“
Dass ein Robben in Topform den Bayern noch helfen wird, scheint außer Frage zu stehen – vor allem angesichts der anstehenden Doppelbelastung aus Liga und Champions League. Kapitän Phillip Lahm betonte nach dem Spiel, dass nun vor allem die Mannschaft im Vordergrund stehe und eine gelegentliche Auszeit für die einzelnen Spieler nicht überzubewerten sei: „Wer bei uns in der Anfangself steht, ist relativ egal, weil wir eine gute Mannschaft haben. Manche sitzen dann eben auf der Bank“, erklärte Lahm nach dem Spiel mit Gespräch mit Sky.

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Sein Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2013 und unter der Woche wurde mit dem Schweizer Talent Xherdan Shaqiri ein hoffnungsvoller Spieler für Robbens Position verpflichtet. Rummenigge stellte klar: „Wir sind von seiner Qualität überzeugt. Der Verein möchte gerne mit ihm verlängern. Daran hat sich nichts geändert.“
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